Bei der Diskussion über den Ablauf des Volkstrauertags in Castell hat Bürgermeister Jochen Kramer dem Gemeinderat eine Idee vorgestellt: Aus Anlass der Wiederkehr 100 Jahre Erster Weltkrieg will er für den Sonntag, 16. November, eine Ausstellung mit Briefen und Dokumenten eines Castellers organisieren.

Vom Schreiner Martin Arnold, der als Soldat in den Krieg musste und diesen überlebte, habe er hunderte von Briefen und Passagen aus dieser Epoche, sagte Kramer. Damit wolle er den Volkstrauertag interessanter gestalten. Zuletzt habe sich das Interesse der Bevölkerung an dem Gedenktag doch stark in Grenzen gehalten. Außer den Fahnenabordnungen der Vereine und den Vertretern von Gemeinde und Kirche sei kaum ein Bürger zum Kriegerdenkmal gekommen.

Der Gedenktag müsse in jedem Fall bewahrt werden, stellte der Bürgermeister heraus. Für dieses Jahr solle der Ablauf so sein, dass zunächst der Gang zum Friedhof stattfindet, verbunden mit einem kurzen Gedenken am Ehrenmal. Danach werde die Ausstellung im Rathaus eröffnet. Die Gemeinderäte begrüßten Bürgermeister Kramers Vorschlag einhellig