PRICHSENSTADT

Bodenschätze am Baugebiet?

Der Punkt „Verschiedenes“ zog sich am Ende der Stadtratsitzung Prichsenstadt ungewöhnlich lang. Bürgermeister René Schlehr gab das Ergebnis der Schürfung nach Bodenschätzen am Rand des geplanten Baugebietes Ziegelgärten VI bekannt.
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Der Punkt „Verschiedenes“ zog sich am Ende der jüngsten Stadtratsitzung Prichsenstadt ungewöhnlich lang. Bürgermeister René Schlehr gab das Ergebnis der Schürfung nach vermuteten Bodenschätzen am Rand des geplanten Baugebietes Ziegelgärten VI bekannt. Die erste Meldung, die ihn erreicht hatte, sorgte bei ihm für „Schweißausbrüche“. Die lautete nämlich: „Da haben wir eine ganze Menge gefunden, das müssen wir jetzt erst mal untersuchen.“ Was eine unter Umständen jahrelange Verzögerung hätte bedeuten können. Eine zweite, intensivere Befundanalyse brachte dann die Entwarnung. Entdeckt worden waren die Mauerreste der bekannten ehemaligen Ziegelei, und die dortigen Befunde seien archäologisch nicht mit Funden der vor- oder frühzeitlichen Geschichte vergleichbar. Weshalb dort auch nicht großartig gegraben werden muss. Das gesamte Gebiet südlich des geplanten Baugebietes möge doch vorsorglich nach Bodenschätzen untersucht werden, regte Fabian Uhl an, und das lässt der Bürgermeister nun prüfen.

In punkt Breitbandausbau in Stadelschwarzach lädt der Bürgermeister für den 13. Dezember, 19 Uhr, ins Sportheim der DJK ein. Dann werden auch weitere Themen besprochen werden können, sagte er.

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