MARKTBREIT

Boden von Marktbreit nach Marktsteft

Eigentlich ging es nur um die Nutzung eines etwa 400 Meter langen Stücks Feldweg auf Marktbreiter Gemarkung. Doch entspann sich daraus eine längere Diskussion, die ohne Beschluss und mit Vertagung endete.
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Eigentlich ging es nur um die Nutzung eines etwa 400 Meter langen Stücks Feldweg auf Marktbreiter Gemarkung. Doch entspann sich daraus eine längere Diskussion, die ohne Beschluss und mit Vertagung endete.

Derzeit beutet die Firma Beuerlein Sand und Kies auf dem Gelände des künftigen Gewerbegebiets Marktsteft entlang der Staatsstraße aus. Nach Abschluss der Arbeiten soll der Bereich wieder verfüllt werden – und zwar so, dass darauf gebaut werden kann. Ganz in der Nähe, westlich des Sportgeländes des Hockeyclubs, hat Beuerlein ein Grundstück gefunden, das teilweise abgegraben und zur Verfüllung in Marktsteft dienen soll. Um dorthin zu gelangen, müssen die Lkw von Beuerlein etwa 400 Meter städtischen Feldwegs nutzen.

Bis Sommer kommenden Jahres sollten die Grabarbeiten in Marktbreit abgeschlossen sein, so ein Vertreter von Beuerlein, denn bis dahin muss in Marktsteft aufgefüllt sein. Anschließend werde das Gelände wieder verfüllt, was allerdings länger dauern werde.

Dagegen stellte sich Manfred Krauß: In Gnodstadt verzichteten die Landwirte auf Bodenverbesserung durch Restboden aus der Zuckerrübenernte, um die Feldwege zu schonen. Das sei nicht vergleichbar, konterte Bürgermeister Erich Hegwein. Denn hier werde mit einer Vereinbarung die Wiederherstellung des Wegs nach Abschluss der Arbeiten sichergestellt werden. Auch müsse, der Weg permanent in Ordnung gehalten werden und Begegnungsverkehr möglich sein.

Da eine Anfrage von ihm aus nichtöffentlicher Sitzung noch nicht beantwortet war, beantragte Martin Näck die Vertagung der Entscheidung. Um welche Anfrage es sich handelte, wurde zwar nicht erläutert, doch stimmte die Räte dem Antrag zu.

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