Wiesentheid

Bleibt das Provisorium in der Ortsmitte länger?

Die provisorische Verkehrsführung an der Kreuzung zwischen Rathaus, Kirche und Schloss bleibt möglicherweise länger auf der Straße, als zunächst vorgesehen.
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Bleibt das Provisorium auf der Straße vor dem Wiesentheider Rathaus noch länger bestehen? Die Gemeinde will den gesamten Bereich in der Ortsmitte verändern.

Die provisorische Verkehrsführung an der Kreuzung zwischen Rathaus, Kirche und Schloss bleibt möglicherweise länger auf der Straße, als zunächst vorgesehen.

Bürgermeister Werner Knaier meinte dieser Tage auf Nachfrage, er könne sich gut vorstellen, dass der Bereich bis zum Ausbau der Neumannstraße, die am Rathaus vorbei führt, so bestehen bleibt. „Das würde Sinn machen. Die Markierung abbauen, dann den Bereich wieder breiter machen, und später einengen, würde die Leute nur verunsichern.“

Vorgesehen ist, die Einfahrt in die Kanzleistraße im Zuge der Umgestaltung des gesamten Schlossplatzes und der Parkplätze entlang des Schlossparks schmäler zu machen. Deswegen einigten sich die Planer des in der Städtebauförderung ausgeschriebenen Projekts mit Gemeinde und Straßenbauamt, eine Markierung probehalber aufzubauen, die den schmäleren Zuschnitt aufzeigen soll.

Das Ganze sollte für ein halbes Jahr getestet werden, dann wolle man die Erfahrungen auswerten, hieß es Anfang des Jahres. Ob die Kreuzung so eng bleibt, oder ob man vielleicht bei der Einfahrt etwas mehr Platz schafft, das sei noch offen, so Knaier.

Die Veränderung der Kreuzung geht aber mit dem erforderlichen Austausch der Kanal- und Wasserleitung in der Neumannstraße, die direkt am Rathaus vorbei führt, im Einklang. Komplett wolle und könne man den rund 200 Meter langen Bereich nicht für den Verkehr sperren. „Das wird sportlich, weil es unter laufendem Verkehr passieren soll“, weiß der Bürgermeister um die Problematik mit dem stark befahrenen Stück in der Ortsmitte.

Geplant und beschlossen ist das Ganze, die Ausschreibung wird in Kürze erfolgen. Möglichst 2019 hofft Bürgermeister Knaier das gesamte Stück bis zur Bushaltestelle am Marienplatz zu sanieren, sofern sich Baufirmen finden, was derzeit nicht ganz einfach ist. Als erstes werden jedoch die Parkplätze entlang der Kanzleistraße verändert.

Das ist längst nicht alles an Bautätigkeiten, was im Ortskern ansteht. So warten die beiden Stichstraßen Köglergasse und Forstamstraße noch auf die dort ebenso fälligen Austausch der Leitungen. Außerdem soll das bereits beschlossene WC an der Mauritiuskirche ebenso im kommenden Jahr errichtet werden. Es gibt also in den nächsten Monaten viel zu tun in und um das Wiesentheider Rathaus.

In der ersten Ratssitzung nach der Sommerpause am Donnerstag, 13. September gibt es wohl auch dazu mehr.



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