Kitzingen

Bischof zum Tierheim: Mehrere Eisen im Feuer

Eigentlich scheint ein Auszug aus dem Tierheim in Kitzingen unvermeidlich. Doch das Landratsamt lässt mehrere Alternativen prüfen.
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Landrätin Tamara Bischof

Eigentlich scheint ein Auszug aus dem Tierheim in Kitzingen unvermeidlich. Doch das Landratsamt lässt mehrere Alternativen prüfen. Landrätin Tamara Bischof hat zurzeit mehrere Eisen im Feuer, wie sie auf Anfrage erklärt.

Zum einen lässt Bürgermeister Josef Mend, der gute Beziehungen zum Bergamt pflegt, von der Behörde nochmals prüfen, mit welchem Aufwand der Stollen unter dem Tierheim saniert werden und welche Zuschussmöglichkeiten es geben könnte. Der Grund für diesen erneuten Anlauf: Das Tierheim ist am jetzigen Standort eingeführt, akzeptiert und hat seine Strukturen und Helfer darauf ausgerichtet.

Parallel hat Landrätin Bischof landkreiseigene Grundstücke daraufhin prüfen lassen, ob sie für ein Tierheim geeignet sind. Tatsächlich ist sie auch fündig geworden und will die möglichen Flächen demnächst den Kreisräten vorstellen.

Weitere Grundstücke in Aussicht

Außerdem, berichtet Bischof, habe sich mittlerweile außer dem Prichsenstädter Bürgermeister René Schlehr ein weiteres Gemeindeoberhaupt bei ihr gemeldet. Somit gebe es möglicherweise noch ein neues Grundstücksangebot für das Tierheim. Doch diese Fläche soll erst noch geprüft werden, deshalb gibt es derzeit dazu noch keine Details.

Unabhängig von diesen Bemühungen hat die Landrätin auf die jüngste Kabinettssitzung der bayerischen Regierung reagiert, in der eine Förderung von Tierheimen beschlossen wurde. Namens des Kitzinger Tierheims hat Bischof an Ministerpräsident Markus Söder geschrieben und ihn um staatliche Förderung gebeten, denn der Neubau würde ein bis zwei Millionen Euro kosten. Das Fördergeld solle dort ankommen, wo es am dringendsten gebraucht werde. Bischofs Appell endet: Das „würde einen enormen Druck von unseren engagierten Ehrenamtlichen nehmen.“



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