Volkach

Bischof Jung besucht Winzer im Weinanbaugebiet Franken

Kirche und Wein gehören in Franken einfach zusammen. Aber warum eigentklich? Das erkundete nun Bischof Jung nun in der Region.
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Bischof Franz Jung (MItte), Weinbaupräsident Artur Steinmann (Dritter von rechts) und die Fränkische Weinkönigin Carolin Meyer (Zweite von rechts) mit den fränkischen Winzern am terroir f Volkach. Foto: Foto: Matthias Türk

Auf Einladung des Fränkischen Weinbauverbands hat Bischof Franz Jung zusammen mit Weinbaupräsident Artur Steinmann und der Fränkischen Weinkönigin Carolin Meyer das Weinanbaugebiet Franken besucht, berichtet der Pressedienst des Ordinariats Würzburg (POW). Hierbei lernte er die Arbeit der Winzer kennen, so der Verband in einer Pressemitteilung laut POW.

Bischof Jung sagte demnach: „Die Ehrfurcht vor Gottes guter Schöpfung prägt den Weinbau zusammen mit dem Wirken des Menschen schon von Beginn an.

„Wir sind sehr dankbar, dass wir Bischof Jung unsere alltägliche Arbeit zeigen durften.“
Artur Steinmann, Weinbaupräsident

Und Steinmann erklärte: „Es ist uns wichtig, einen direkten Dialog zu schaffen. Denn die fränkischen Winzer leben tagtäglich die Verbindung zwischen Natur, Schöpfung und Wein.“

Auf dem Programm standen laut POW Klingenberg in Churfranken, der Kallmuth bei Homburg, die „terroir f“-Punkte in Frickenhausen und Volkach sowie Handthal im Steigerwald

Tiefes Interesse des Bischofs am Weinbau

Die ortsansässigen Winzer informierten Bischof Jung unter anderem über die Pflege der Terrassen- und Steillagen in Klingenberg und die über Geschichte des Weinbaus an der Mainschleife. So habe bereits Johann Wolfgang von Goethe die Weine der Weinlage „Escherndorfer Lump“ geschätzt. In Handthal stand auch eine Besichtigung der Stollburg auf dem Programm.

Das tiefe Interesse von Bischof Jung am Weinbau habe ihn und die fränkischen Winzer stark beeindruckt, sagte Steinmann. „Wir sind sehr dankbar, dass wir ihm unsere alltägliche Arbeit zeigen durften. Die spirituellen Gespräche über den Umgang mit Gottes Schöpfung, Biodiversität und Religion waren für alle Winzer inspirierend und gewinnbringend.“

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