KITZINGEN

Bis Jahresende 900 Arbeitsplätze im ConneKT

Das ConneKT wächst und entwickelt sich positiv. Architekt Markus Blum stellte den aktuellen Stand kürzlich in einer Versammlung der Landkreis-Bürgermeister vor.
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Das Gewerbegebiet ConneKT in Kitzingen wächst. Hier ein Bild von den Bauarbeiten am Schäffler-Logistikzentrum. Foto: Archivfoto: Frank Weichhan

Das ConneKT wächst und entwickelt sich positiv. Architekt Markus Blum, dessen Firma Blumquadrat Eigentümer der Gewerbefläche an der Peripherie Kitzingens ist, stellte seine beiden Betriebe und den aktuellen Stand kürzlich in einer Versammlung der Landkreis-Bürgermeister vor.

Das Planungs- und Architekturbüro Blumquadrat besteht seit 2010 und hat neun Angestellte sowie weitere freie Mitarbeiter. Die Firma verwaltet 70 Hektar Gewerbefläche im ConneKT. Dort werden laut Blum bis Ende des Jahres Ansiedlungen mit insgesamt 900 Arbeitsplätzen verwirklicht sein.

Begleitende Infrastruktur

Große Flächen gingen an Unternehmen von außerhalb, so dass Kitzingen mit einem Plus von Steuereinnahmen rechnen könne. Mittlerweile seien 30 Prozent der Grundstücke vermietet und 28 Prozent verkauft.

Das ConneKT bietet nicht nur Grundstücke und Gebäude an. Laut Blum liegt dort ein Glasfasernetz mit „maximaler Leistung“. Außerdem seien alle Betriebe an ein Nahwärmenetz angeschlossen. Zur Infrastruktur gehören auch Veranstaltungsräume mit Größen zwischen 20 und 180 Quadratmetern. Nach Worten des Architekten projektiert die Blumquadrat GmbH außerdem Wohngebäude in Kitzingen, Iphofen und Würzburg.

Demgegenüber besteht die Blum Diez GmbH seit 1993. Sie beschäftigt 24 Mitarbeiter im Hochbau und in der Generalplanung. Blum Diez hat weltweit Fabriken gebaut, auch für Leoni und Knauf. In der Region erstellt das Büro unter anderem Kindergärten, Feuerwehrhäuser, Schulen und Behindertenwohnheime. Das Unternehmen baut und saniert auch Industrieprojekte.

Lanze für die Steigerwald-Bahn

Blum brach vor den Rathaus-Chefs eine Lanze für die Wiederbelebung der Steigerwald-Bahn auf der Strecke Kitzingen – Schweinfurt. Sie könne die Lösung aktueller Umweltprobleme sein und die Bürger „mobil ohne Auto“ halten. Mit modernen Elektro-Triebwagen und einem attraktiven Ein-Stunden-Takt hielte Blum eine gute Anbindung des ländlichen Raums für möglich.

Landrätin Tamara Bischof entgegnete allerdings, dass es in vielen Kommunen bereits ablehnende Beschlüsse zur Reaktivierung der Bahn gebe. Außerdem seien mittlerweile Wohngebiete entlang der alten Trasse entstanden – das berge Konfliktpotenzial.

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