KITZINGEN

Bilanz beim Maibockfest

Ganz im Zeichen des Europawahlkampfs und der vergangenen Kommunalwahlen stand das Maibockfest der Bayernpartei (BP), zu dem laut Pressemitteilung weit über 100 Besucher auf das Gelände des Kleintierzuchtvereins Kitzingen gekommen waren.
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Ganz im Zeichen des Europawahlkampfs und der vergangenen Kommunalwahlen stand das Maibockfest der Bayernpartei (BP), zu dem laut Pressemitteilung weit über 100 Besucher auf das Gelände des Kleintierzuchtvereins Kitzingen gekommen waren.

Nach der Eröffnung durch den Kitzinger Kreisvorsitzenden der BP, Ralf Gold, sprach Florian Weber als Spitzenkandidat zur Europawahl über „Ein Europa der Regionen“. Weber sprach sich für mehr Subsidiarität aus und gegen die Brüsseler Zentralverwaltung.

Der Bezirksvorsitzender und neue Kitzinger Stadt- und Kreisrat, Uwe Hartmann, dankte den Wählern, die ihm die ersten unterfränkischen Mandate seit 1960 beschert haben. Als Einzelkämpfer lege er im Stadtrat Wert auf das respektvolle Miteinander von Oberbürgermeister, Stadtrat und Stadtverwaltung, so Hartmann. Auch Hartmann bat um Stimmen bei der Europawahl. Die Bayernpartei wolle „Einheimisches stärken, ohne Fremdes zu verteufeln“.

Generalsekretär Hubert Dorn, kritisierte die für fränkische Gärtner unsinnigen Versuch, „den Krümmungsgrad einer Gurke zu beeinflussen als bürokratischen Unsinn“. Auch die jüngste Enthaltung der CSU-Europaabgeordneten beim Thema Gentechnik kritisierte Dorn. Dorn bezeichnete den Wahlerfolg in Kitzingen bei der Kommunalwahl als wegweisend für ganz Franken. Das Rezept dieses Erfolges sei Ausdauer, Fleiß und Ehrgeiz und Können. Das habe Hartmann gezeigt und bewiesen, dass die Bayernpartei auch in Franken bestehen könne.

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