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Wiesenbronn

Beratung wegen zukünftigen Abwasserkanal aufgeschoben

Es steht noch in den Sternen, wie es mit der Planung für den Weg des Wiesenbronner Abwassers zur Kitzinger Kläranlage weiter geht, nachdem der Großlangheimer Marktgemeinderat einen Kanal durch die Flur und am Südrand des Dorfes entlang einstimmig abgelehnt hatte. Befürworten würde Großlangheim eine Trasse durch die Weinlage Kiliansberg und dann in Richtung Rödelsee, hieß es in der Sitzung.
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Es steht noch in den Sternen, wie es mit der Planung für den Weg des Wiesenbronner Abwassers zur Kitzinger Kläranlage weiter geht, nachdem der Großlangheimer Marktgemeinderat einen Kanal durch die Flur und am Südrand des Dorfes entlang einstimmig abgelehnt hatte. Befürworten würde Großlangheim eine Trasse durch die Weinlage Kiliansberg und dann in Richtung Rödelsee, hieß es in der Sitzung.

Bürgermeisterin Doris Paul erklärte dazu, dass sie an den Großlangheimer Bürgermeister Karl Höchner eine Mail mit dem Inhalt geschickt habe, dass Vertreter des Wiesenbronner Rates in Großlangheim vorstellig werden möchten, um die Planung zu erläutern.

Die Großlangheimer Anfrage zu den Plänen sei mit deren Zusendung beantwortet worden und bislang habe sie die Auskunft erhalten, dass das Thema in der nichtöffentlichen Sitzung im November behandelt werde. Es kam dann aber im öffentlichen Teil zur Sprache: "Wir hatten leider keine Möglichkeit, unsere Vorstellungen vorzutragen".

Der Großlangheimer Vorschlag, dass die Gemeinde Wiesenbronn erst einmal mit Castell Kontakt aufnehmen solle, um dann einen gemeinsamen Kanal durch die Großlangheimer Weinberge zu bauen, müsse erst noch überprüft werden, da es zu dieser Option derzeit keine konkreten Aussagen gebe.

"Falls doch mit Castell etwas zustande kommen sollte, dann wird das noch dauern", hieß es weiter. Ins Gespräch gebracht wurde auch der Anschluss an die Wiesentheider Kläranlage in Laub, der aber aufgrund der Entfernung fragwürdig sei. Die Bürgermeisterin kündigte an, dass jetzt ein Schreiben an die Gemeinde Großlangheim herausgehe, in dem beispielsweise auch die Kostenfrage angesprochen werde. "Das bedeutet, dass wir über einen Kanalbau derzeit nicht beraten können", sagte Doris Paul.

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