Marktbreit

Behindertenparkplatz wird in die Bahnhofstraße verlegt

Der Marktbreiter Bauausschuss hatte kürzlich beschlossen, den Behindertenparkplatz am Marktplatz in die Bahnhofstraße zu verlagern.
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Bei einem Ortstermin überzeugte der neue Standort für den Behindertenparkplatz oberhalb der Apotheker-Parkgarage die Mitglieder des Bauausschusses. Foto: Hartmut Hess

Der Marktbreiter Bauausschuss hatte kürzlich beschlossen, den Behindertenparkplatz am Marktplatz in die Bahnhofstraße zu verlagern. Danach tauchten zwei Bürgerwünsche zu anderen Standorten wie vor dem Schloss auf. Bürgermeister-Stellvertreterin Martina Michel favorisierte den Standort in der Bahnhofstraße nahe dem Südausgang der evangelischen Kirche und oberhalb der Apotheken-Parkgarage und ihre Ratskollegen folgten ihr einhellig. Denn bei einem vorherigen Ortstermin hatten vom allem die räumlichen Vorteile des Standort oberhalb der Apotheken-Parkgarage das Gremium in seiner Haltung bestätigt.

Weitere Themen im Rat waren:

Die Ratsrunde genehmigte den Antrag des Gnodstädters Erwin Düll zur Errichtung eines überdachten Freisitzes, wofür die Räte einige Befreiungen vom Bebauungsplan erteilten. Zustimmung gab es auch für den Bauantrag von Julian Richter zu den dessen Einfamilienhaus-Vorhaben in Marktbreit. Im Großen und Ganzen zeigte sich das Gremium auch mit dem Bauantrag des Gnodstädters Marco Mader zum Neubau einer Lagerhalle einverstanden.

Auf Grund der schwierigen Topografie tolerierte der Bauausschuss mehrheitlich das Vorhaben der Familie Herkert, die eine Bauvoranfrage zum Bau eines Einfamilienhauses in Gnodstadt eingereicht hatte. Drei weitere Bauvoranfragen für das Baugebiet Geißlinger Weg in Gnodstadt stießen auf wenig Gegenliebe. Denn Bürgermeister Erich Hegwein wehrte sich dagegen, dass Fertighaushersteller einfach ihre Produkte verkaufen und planen lassen würden, was die Räte dann einfach durchwinken sollten. Die Räte gaben die Bauvoranfrage zu den Bauwerbern zurück mit der Maßgabe, die Planung nochmals zu überdenken, damit weniger Befreiungen vom Bebauungsplan erforderlich werden.

Der Bauausschuss genehmigte den Bauantrag der Arbeiterwohlfahrt (AWO) zur Sanierung und Erweiterung der AWO-Übergangseinrichtung im Johanna-Kirchner-Haus. Baureferentin begrüßte besonders die Schaffung von 55 zusätzlichen Plätzen und gab zu bedenken, dass die AWO 5,5 Millionen Euro investiert und dabei weiter auf den bestehenden Standort der ehemaligen Krankenhauses setzt, statt in einen Neubau auf der grünen Wiese umzuzíehen.

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