SCHWARZACH

Begeistert von der fränkischen Bratwurst

Deutsche Sprache schwere Sprache? Mitnichten, wenn man dem flüssigen Gespräch der Gastschüler aus Italien und Tschechien folgt, das sie mit Schwarzachs Bürgermeister Volker während des Empfangs im Rathaus führen können. Schmitt folgt damit einer Tradition und gibt den Gästen einen Einblick in die Großgemeinde Schwarzach.
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Empfang: Schwarzachs Bürgermeister Volker Schmitt begrüßte 25 junge Europäer, die vier Wochen zu Gast am Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach sind. Der Koordinator der Austauschprogramme am EGM, Matthias Hessenauer (rechts), möchte den Italienern und Tschechen auch deutsche Lebensart vermitteln. Foto: Foto: Markt Schwarzach

Deutsche Sprache schwere Sprache? Mitnichten, wenn man dem flüssigen Gespräch der Gastschüler aus Italien und Tschechien folgt, das sie mit Schwarzachs Bürgermeister Volker während des Empfangs im Rathaus führen können. Schmitt folgt damit einer Tradition und gibt den Gästen einen Einblick in die Großgemeinde Schwarzach.

Die jungen Europäer waren laut Pressetext der Schule für das diesjährige Prämienprogramm am Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach (EGM) ausgewählt worden. Sie absolvieren nun auf Einladung des Pädagogischen Austauschdienstes Bonn, einer Unterbehörde der Kultusministerkonferenz der Länder, ein fast vierwöchiges Deutschlandprogramm, um ihre Deutschkenntnisse zu verbessern. Italien ist mit allen Provinzen von den Alpen bis nach Sizilien und Sardinien vertreten, die Tschechische Republik entsendet Schüler vom Erzbischöflichen Gymnasium Kremsier in Mähren, mit dem das EGM seit langem freundschaftlich verbunden ist.

Im Gespräch mit dem Bürgermeister stellte sich heraus, dass ihn sogar verwandtschaftliche Bande genau mit dieser Region der tschechischen Republik verbinden, aus der die Schüler stammen. Schmitt hob die Bedeutung solcher innereuropäischer Begegnungen hervor, seien sie doch „gelebtes Europa“ und verbinden diejenigen, die Europa in der Zukunft gestalten werden. Er machte darüber hinaus deutlich, schreibt Lehrer Matthias Hessenauer weiter, dass auch eine Region wie das Schwarzacher Becken, mitten in Deutschland gelegen, zahlreiche wirtschaftliche und kulturelle Verbindungen mit europäischen Partnern pflegt und davon profitiert.

Neben einem dichten Lern- und Exkursionsprogramm, das der Koordinator der Austauschprogramme am EGM, Matthias Hessenauer, mit seinen Kollegen zusammengestellt hat, möchte das Stipendium auch deutsche Lebensart vermitteln. So ist es nicht verwunderlich, dass einige Schüler bereits die fränkische Bratwurst zum neuen Lieblingsessen erkoren haben, das ihnen vielleicht nach Abschluss des Programms zuhause fehlen wird.

Viele Gastfamilien haben sich auch in diesem Jahr bereiterklärt, einen oder sogar zwei Gäste bei sich aufzunehmen und sie in der Lebensweise der Unterfranken zu unterweisen. Dazu gehört dann auch, dass die Schüler neben Hochdeutsch „a weng Dialegt“, pardon, ein wenig Dialekt, lernen. Für die italienischen Gäste schließt sich an den Aufenthalt in Münsterschwarzach und Umgebung auch noch eine Woche in Berlin an, bevor es in die wohlverdienten Sommerferien nach Italien zurückgeht.

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