BIEBELRIED

Bauhof wird nicht privatisiert

Bei der Organisation von Arbeiten im Biebelrieder Gemeindegebiet ändert sich nichts. Der Gemeinderat befand zu einer vom Landratsamt in Erinnerung gebrachte Privatisierungsprüfung, dass er keinerlei Einsparungspotenzial oder eine Entlastung des Bauhofpersonals sehe.
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Foto: DPA

Bei der Organisation von Arbeiten im Biebelrieder Gemeindegebiet ändert sich nichts. Der Gemeinderat befand zu einer vom Landratsamt in Erinnerung gebrachte Privatisierungsprüfung, dass er keinerlei Einsparungspotenzial oder eine Entlastung des Bauhofpersonals sehe.

„Man kann im Bauhof sicher Aufgaben vergeben, es gibt aber auch Arbeiten, bei denen kein Unternehmen kommt“, mahnte Ratsmitglied Christian Pavel. Bauhofleiter Udo Hager unterstrich, dass lediglich Reparaturen von Wasserrohrbrüchen ausgelagert werden sollten, denn solche Arbeiten führten regelmäßig zu einer großen Belastung. Der könne die Arbeiten zwar ausführen, müsse aber immer erst Fachwerkzeug wie einen Bagger beschaffen. Während Gemeinderätin Renate Zirndt die Vergabe an außenstehende Betriebe jederzeit möglich einstufte, kam eine grundsätzliche Vergabe für stellvertretenden Bürgermeister Gunnar Kraus aus finanziellem Grund nicht infrage. Pavel hielt allenfalls eine Auslagerung des Winterdienstes für sinnvoll und löste damit bei Zirndt großes Erstaunen aus. Vergebene Winterbetreuung sei eher unsicher, während man sich auf den örtlichen Winterdienst immer voll und ganz habe verlassen können.

Über die Auslastung des Bauhofes konnte Manfred Kleinschrodt keine genauen Zahlen bekommen. Da Zahlen auch über Einsparungen nicht vorlagen, regte Barbara Mechler eine Vertagung an. Da sich letztlich niemand am Ratstisch nennenswerte Einsparungen vorstellen konnte, entschied der Gemeinderat, dass die Aufgaben weiterhin vom Bauhof ausgeführt werden.

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