SEGNITZ

Bastian Lange stellt sich in Segnitz vor

Neuer Manager soll das südliche Maindreieck voranbringen
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Der neue Manager der Allianz Südliches Maindreieick, Bastian Lange (Mitte), stellte sich am Montag dem Segnitzer Gemeinderat vor. Links die Gemeinderäte Erich Gernet und Norbert Bischoff sowie Bürgermeisterin Marlene Bauer, rechts Gemeinderat Michael Hecht. Foto: Foto: Regina Sterk

Besuch in der Segnitzer Gemeinderatssitzung: Bastian Lange, der neue Manager der ILEK Allianz südliches Maindreieck, stellte sich der Runde vor. Er ist seit November im Dienst und möchte der Allianz ein neues Gesicht geben. Da sein Vorgänger die ILEK bereits im Juni verlassen hatte, war in der Zwischenzeit einiges liegen geblieben.

Die Segnitzer Bürgermeisterin Marlene Bauer sieht der Zusammenarbeit zuversichtlich entgegen, hatte sie doch schon bei einigen Gelegenheiten mit dem neuen Manager zu tun. Bastian Lange hat Einiges vor und vor allem geht es ihm darum, die Projekte möglichst allianzweit umzusetzen. So ist etwa ein gemeinsamer Eventkalender mittlerweile in den Gemeinden verteilt. Außerdem sollen Gastwirte, Verein oder Selbstvermarkter miteinander vernetzt werden. Auch ein zukunftsweisendes Leerstandmanagement liegt ihm am Herzen.

Wichtig ist ihm zunächst, sich mit den Bürgermeistern der zwölf Mitgliedsgemeinden zu einigen, „Wohin die Reise gehen soll und wer alles mit an Bord ist.“ Marlene Bauer machte zudem klar, dass das Amt für Ländliche Entwicklung, das die Stelle fördert, vorzeigbare Ergebnisse zur Auflage für die Förderung gemacht hat. Sie meint, dass die Allianz nicht sterben soll. Vor allem, da die Gemeinden landkreisübergreifend verteilt sind, ist die Zusammenarbeit oft schwierig. Lange sieht jedenfalls viel Potenzial in allen Gemeinden und betonte, dass Tourismus nicht das einzige Standbein der Allianz sein müsse.

Auch ein gemeinsamer Datenschutzbeauftragter, eine Zusammenarbeit der Bauhöfe oder ein verbesserter öffentlicher Nahverkehr seien mögliche Themenfelder. Der Manager zeigte sich offen für neue Ideen und lud dazu, sich aktiv an der Gestaltung der Allianz zu beteiligen. Zu erreichen ist er in seinem Büro im Ochsenfurter Rathaus. Aus Segnitz hat er schon mal volle Unterstützung. Bürgermeisterin Bauer betonte am Montag, dass sie sich auf eine fruchtbare Zusammenarbeit freue - aber auch auf mehr Bürgerbeteiligung bei einigen Projekten. Vor allem der geplante Kulturweg zwischen Segnitz und Sulzfeld liegt ihr dabei am Herzen.

Vor kurzem fand wieder ein Planungstreffen der beiden Gemeinden statt, bei dem die Entwürfe für die Schilder am Weg besprochen wurden. Marlene Bauer informierte außerdem darüber, dass am 17. März eine gemeinsame Begehung des geplanten Weges stattfindet. Start ist um neun Uhr an der Linde in Segnitz.

Außerdem gab sie den neuesten Stand in Sachen Dorfgemeinschaftshaus bekannt: An diesem Donnerstag beginnen die Abrissarbeiten am ehemaligen Haus Gregor und im März wird dann bereits mit dem Rohbau des neuen Gebäudes begonnen. Die Arbeiten für die ersten Gewerke hat der Gemeinderat bereits vergeben. Gute Nachrichten gibt es auch von der Sanierung der Ortsdurchfahrt: Hier soll die Angebotsfrist bis Mitte März dauern, sodass dann möglichst im April Baubeginn sein kann. Im August, so hofft die Bürgermeisterin, sollen die Arbeiten dann abgeschlossen sein.

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