Kitzingen

Barrierefreie Wohnanlage: Mühlenhof-Projekt weitgehend fertig

Mit einem Fest für Eigentümer, Mieter und Gäste wurde das Ergebnis des Bauprojekts gefeiert. Wer noch eine der 32 entstandenen Wohnungen kaufen möchte, muss schnell sein.
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Im großzügig angelegten Innenbereich des Mühlenhofes machten sich Eigentümer, Mieter und Gäste ein Bild vom Ensemble mit 32 barrierefreien Wohnungen. Foto: Gerhard Bauer
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Der Mühlenhof am Wäldchen an der Sickershäuser Straße in Kitzingen ist als barrierefreie Wohnanlage weitgehend fertiggestellt. Vor der Eigentümergemeinschaft, Oberbürgermeister Siegfried Müller, einigen Stadträten, Nachbarn und Mitarbeitern stellte Dieter Haag das Projekt vor.

In fünf harmonisch aufeinander abgestimmten Gebäuden entstanden 32 Wohnungen mit und ohne Balkon und mit Größen zwischen 43 und 82 Quadratmetern, die bis auf zwei bereits verkauft sind. Die Gebäude bilden mit den Carports sowie den Außen- und Grünbereichen ein in sich geschlossenes Gehöft, das an das frühere Ensemble der Goller-Mühle erinnert.

Es wurde ein hochmodernes Areal geschaffen

Schönen Wohnraum schaffen zu können, zählte Haag zu den wichtigsten Bausteinen des Lebens, neben Essen und Trinken. Er dankte für das Entgegenkommen der Familien Goller ebenso wie dem Architekten Walter Böhm, der seine ganze Erfahrung in die Entwicklung einbrachte. Gemeinsam mit dem Bauamt der Stadt Kitzingen sei es dann gelungen, den Charakter der Mühle zu erhalten. Die gesteckten Rahmenbedingungen konnten den Möglichkeiten angepasst und ein hochmodernes Gesamtareal geschaffen werden.

Gleichzeitig dankte Haag der Nachbarschaft für die Geduld während der rund zweijährigen Bauzeit und unterstrich, dass gute Nachbarschaft ein Geschenk sei. Sein Unternehmen sei der Aufgabe, zu bauen und bewohnbaren Raum zu schaffen, nachgekommen. Haag bezeichnete es als Herausforderung, möglichst viele bezahlbare Wohnungen zu schaffen und dabei Wirtschaftlichkeit und Architektur im Auge zu behalten.

Oberbürgermeister wünscht Bewohnern "viele schöne Erlebnisse"

OB Müller wandte sich auch namens der anwesenden Stadträte an Unternehmer, Eigentümer und Mieter und erklärte, dass er das frühere Mühlenareal als besonderes Gelände in guter Erinnerung habe, denn hier habe er einen Teil seiner Jugend verbracht. Seither habe sich viel verändert. Müller dankte dem Unternehmen Haag dafür, dass es das Projekt anging. Weiterer Dank galt den Familien Günter und Michael Goller für das Entgegenkommen. Den Bewohnern wünschte Müller viele schöne Erlebnisse. Dazu sollten die vorhandenen Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten genutzt werden.

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