Rüdenhausen

Barke als Lösung bei zugeparktem Eingang

Das Parken von Autos im Ortskern beschäftigte den Rüdenhäuser Gemeinderat in seiner Sitzung. Dabei ging es um einen Antrag in der Lerchenstraße, einer an vielen Stellen schmalen Gasse, wo  kaum Platz für Gegenverkehr ist. Ein Anwohner hatte gefragt, ob die Gemeinde im Zuge der demnächst erfolgenden Erneuerung der Straße Parkplätze vor seinem Haus einzeichne.
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Das Parken von Autos im Ortskern beschäftigte den Rüdenhäuser Gemeinderat in seiner Sitzung. Dabei ging es um einen Antrag in der Lerchenstraße, einer an vielen Stellen schmalen Gasse, wo  kaum Platz für Gegenverkehr ist. Ein Anwohner hatte gefragt, ob die Gemeinde im Zuge der demnächst erfolgenden Erneuerung der Straße Parkplätze vor seinem Haus einzeichne.

Das Problem sei, so das Schreiben, dass vor dem Eingang zu seinem Keller ständig parkende Autos stünden. Im Keller befänden sich jedoch sämtliche Anschlüsse für die Versorgung, wie Strom und Wasser. Im Notfall ließe sich der Eingang nicht öffnen, weil Autos davor stehen. Bürgermeister Gerhard Ackermann trug die Möglichkeiten vor, die von der Verwaltung als Lösung vorgeschlagen wurden. Das wäre einmal das Markieren eine Sperrfläche mit Parkverbotsschilder vor dem Eingang. Dann könne man markierte Flächen einzeichnen, dass nur auf diesen geparkt werden dürfe. Die dritte Variante sah das Einrichten eines Anwohnerparkplatzes vor, mit entsprechender Beschilderung.

Für die Gemeinderäte war der Fall nichts Neues, bereits in der Vergangenheit hatte es in der Straße  Beschwerden wegen des Parkens gegeben. Ratsmitglied Uwe Pfeiffer sprach die insgesamt schwierige Situation in dem schmalen Sträßchen an. Es sei eh schwierig, dort durchzufahren, wenn Autos parken. Die Müllabfuhr habe dort Probleme, die Feuerwehr im Ernstfall erst recht, gab er zu bedenken.

Bürgermeister Ackermann sah im Anwohnerparkplatz die beste Lösung. Da hakte Gemeinderat Uwe Schwemmer ein, dass man damit einen Präzedenzfall schaffe. Einen privaten Parkplatz auf öffentlichem Grund halte er für nicht vertretbar.

Dass bei dem Ganzen wohl auch ein Nachbarschaftsstreit vorliege, vermutete Stefan Spangler. Schließlich stünden meist nur die Anwohner auf der Fläche vor dem Keller. Um einen Parkplatz einzuzeichnen, sei die Straße zu schmal. Er regte statt dessen an, dass der Besitzer eine Barke vor dem Keller aufstellen dürfe. Diese Lösung sagte auch den anderen Räten zu.

Außerdem wurde in der Sitzung erneut angesprochen, dass Autos, die von Osten her in den Ort wollen, wegen der momentan laufenden Sanierung und Sperrung der Hauptstraßen durch die Siedlung geleitet würden. Das könne nicht sein, man habe schließlich die Umgehung, monierte Gemeinderat Spangler. Er forderte, die Gemeinde möge mit der Baufirma reden, damit die Umleitung anders gelegt werde.

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