KITZINGEN

Barbara Becker und Alfons Saugel vereidigt

Mit einer Gedenkminute hat Landrätin Tamara Bischof in der Sitzung des Kreisausschusses an die Kreisrätin Roswitha Kramer erinnert. Die langjährige VdK-Geschäftsführerin war im Alter von 65 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit Ende Juni gestorben.
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Vereidigung: Landrätin Tamara Bischof (rechts) vereidigte in der Sitzung des Kreisausschusses am Montag die beiden Kreisräte Alfons Saugel und Barbara Becker. Beide gehören der CSU-Fraktion an. Foto: Foto: Siegfried Sebelka

Mit einer Gedenkminute hat Landrätin Tamara Bischof in der Sitzung des Kreisausschusses an die Kreisrätin Roswitha Kramer erinnert. Die langjährige VdK-Geschäftsführerin war im Alter von 65 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit Ende Juni gestorben.

Zu Ehren von Kramer, die nach den Worten der Landrätin seit 1994 im Kreistag „immer ihre Frau gestanden hat“ und „viel zu früh gestorben ist“, erhoben sich die gemeinsam tagenden Mitglieder des Kreis-, Umwelt- und Verkehrsausschusses von ihren Plätzen. Bischof würdigte den Einsatz Kramers in sozialen Belangen und sagte, vor allem die Klinik Kitzinger Land und deren Patienten hätten dem Mitglied des Verwaltungsrats viel zu verdanken.

Kirchschönbach ist vertreten

Kramer war Mitglied der CSU-Fraktion im Kreistag. Für sie rückt auf der CSU-Liste Alfons Saugel in das 60-köpfige Gremium des Landkreises nach. Saugel kommt aus dem Prichsenstädter Ortsteil Kirchschönbach, ist stellvertretender Bürgermeister von Prichsenstadt und hauptberuflich Polizeibeamter. Bischof vereidigte Saugel zusammen mit Barbara Becker aus Wiesenbronn. Die Vorsitzende der CSU-Frauen-Union im Kreis war im März in den Kreistag gewählt worden, hatte aber die konstituierende Sitzung aus Termingründen verpasst.

Auf der relativ kurzen Tagesordnung standen vor allem die Kreisstraßen. 260 Kilometer sind die lang und sie werden im Landkreis Kitzingen seit Jahren mit zwei Programmen in Schuss gehalten.

In das Ausbauprogramm, das bei kapitalen Schäden zum Einsatz kommt, steckt der Landkreis in jedem Jahr mehrere Hunderttausend Euro.

Wie Abteilungsleiter Matthias Will in der Sitzung sagte, stehe in diesem Jahr mit gut 1,1 Millionen Euro für das Deckenbauprogramm so viel Geld zur Verfügung, „dass wir da einen gescheiten Schlag tun können“. Wie das technisch umgesetzt wird, erläuterte Straßenmeister Andreas Schneider vor allem auch den Neuen im Kreistag.

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