Laden...
Mainbernheim

Bald geht’s an die elektronischen Schießstände

Ehrungen und Teilwahlen auf der Generalversammlung der Mainbernheimer Schützengesellschaft
Artikel drucken Artikel einbetten
Mit der bronzenen Vereinsnadel zeichnete Schützenmeister Conny Hügelschäffer (links) Angelina Hagenauer, Dominik Lehner und Sascha Zepter aus. Es fehlen Joachim Dedelmahr und Jürgen Schmidt. Foto: Madeleine van der Waal

Mit den Umbauten im Keller des Schützenhauses, wo seit Herbst 2018 14 elektronische Schießstände entstehen, geht es gut voran. Auf der Generalversammlung der Königlich privilegierten Schützengesellschaft standen neben dem Umbau auch noch die Würdigung der sportlichen Leistungen sowie Wahlen auf der Tagesordnung.

Gleich nach der Kirchweih Ende August ging es los: Die alten Zuganlagen wurden abgebaut und damit begonnen, den alten Schießkeller gemäß den modernen rechtlichen Anforderungen an Schießstätten umzubauen. Unter der Ägide von Sportleiter Stefan Klausnitzer sind seither zahlreiche helfende Hände aktiv: Es entstehen neue Schießstände, Vorrichtungen für Geschossfänge und Brüstungen, an denen die elektronischen Stände des oberfränkischen Unternehmens Disag bis zum Anschießen am 16. Juni einsatzbereit gemacht werden sollen. Zudem wird die komplette Beleuchtung auf sparsame LED-Leuchtmittel umgebaut.

Das alles bedeutet eine erheblich finanzielle Belastung für die Schützen, die man versucht, mit viel Eigenleistung zu minimieren. Glücklicherweise steht der Verein im Jahr 2019 finanziell gut da, und aus den Reihen der Mitglieder sowie von Gönnern laufen seit Monaten immer wieder Spenden für die Modernisierungsmaßnahme ein. Allerdings wurde auf der Sitzung deutlich: Würden die Schützen und ihre Familien nicht regelmäßig in Teams für einen Wirtschaftsbetrieb an den Dienstagen sorgen, würde es weitaus schlechter um die Finanzen der Gesellschaft bestellt sein. Um diese zusätzlich aufzupäppeln, wurde am Freitag eine moderate Erhöhung der Mitgliedbeiträge beschlossen und für Ehepaare ein „Familienbeitrag“ eingeführt.

Derzeit hat die Gesellschaft 140 Jugendliche, Damen, Aktive und fördernde Mitglieder. Vereinsmeisterin in der Jugendklasse wurde Antonia Bachmann (296 Ringe), bei den Junioren Philipp Schilling (354 Ringe). Beste Luftpistolenschützin im vergangenen Jahr war Birgit Hagenauer (345 Ringe), beste Luftgewehrschützin Christine Höhn-Rahn (310 Ringe). Peter Orf konnte sich in der Altersklasse mit dem Luftgewehr und 321 Ringen den Titel sichern, bei den Damen war es Angelina Hagenauer mit 340 Ringen. Bester Schütze war Ulrich Konrad (368 Ringe). Bei den Senioren sicherte sich Rolf Sander beim Auflageschießen mit 305,1 Ringen die Spitzenposition. Birgit Hagenauer wurde zum vierten Mal in Folge Gaumeisterin mit 307 Ringen in der Disziplin Luftpistole, Damen III. Rolf Sander wurde Gaumeister mit 305,5 Ringen in der Disziplin Luftgewehr Auflage (Senioren).

Mit der bronzenen Vereinsnadel zeichnete Schützenmeister Conny Hügelschäffer zudem Dominik Lehner, Angelina Hagenauer, Sascha Zepter, Joachim Dedelmahr und Jürgen Schmidt aus. Die Teilwahlen ergaben folgendes Ergebnis: Zweiter Jugendleiter ist Horst Tröbacher, erste Jugendsprecherin Annabelle Knoll; zweiter Schützenmeister bleibt Roland Scholler, Schatzmeister bleibt Erwin Reidelbach ebenso wie Stefan Klausnitzer als erster Sportleiter und Manfred Ziegler als Rechnungsprüfer im Amt bleiben. Als Betreuer der Seniorengruppe fungiert für weitere zwei Jahre ebenso wieder Herbert Ziegler. Der diesjährige Schoßmeister Florian Poser und sein Siebenerteam wurden in der Versammlung bestätigt.

Kommentare (0)

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.