Abtswind

Bald blitzt es in Abtswind

Autofahrer im Stämmbauersweg in Abtswind müssen demnächst damit rechnen, geblitzt zu werden, wenn sie mehr als 30 Kilometer pro Stunde fahren.
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Die Hindernisse waren nur ein Versuch. Mittlerweile sind sie wieder verschwunden. Foto: Gerhard Krämer

Autofahrer im Stämmbauersweg in Abtswind müssen demnächst damit rechnen, geblitzt zu werden, wenn sie mehr als 30 Kilometer pro Stunde fahren. Gemeinderat und Anwohner sind sich einig: Nur Geschwindigkeitskontrollen werden das Tempo in der schnurgeraden übersichtlichen Umgehungsstraße reduzieren. Daher hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Montag beschlossen, den ruhenden Vertrag mit der kommunalen Verkehrsüberwachung wieder aufleben zu lassen.

Vorausgegangen war ein Versuch mit Hindernissen in der Straße. Nur vier von 20 Befragten waren der Meinung, dass Autofahrer dadurch die Höchstgeschwindigkeit eingehalten hätten. Es sei aber auch nicht lauter oder gefährlicher geworden. Die Gemeinderäte glauben, dass Blitzen kostengünstiger und effektiver ist als andere Möglichkeiten wie eine sanfte Bodenwelle. Sie verteidigten auch die Rechts-vor-links-Regelung an den Kreuzungen gegen einen Bürger, der vehement die Entfernung forderte. Gerade diese Regelung führe dazu, dass zumindest an diesen Stellen langsamer gefahren werde.

Mülleimer für die Parkplätze am Schwimmbad

Zwei Anregungen kamen bezüglich der Parkplätze am Schwimmbad. Gemeinderat Oliver Senft wünscht, dass Mülleimer angebracht werden. Ein Bürger schlug vor, den Parkplatz besser auszuleuchten. Die Gemeinde sei gegenüber ihrer Pächterin in der Schwimmbad-Gaststätte in der Pflicht.

Einverstanden waren die Räte damit, dass eine Scheune in der Pfarrgasse neu mit roten Ziegeln anstelle der bisherigen grauen Platten gedeckt wird. Ob eine Photovoltaik-Anlage zulässig ist, soll die untere Denkmalschutzbehörde prüfen.

Der Markt Abtswind sieht keine Möglichkeit, weitere Arbeiten auszulagern, die von der Gemeinde ausgeführt werden. Bürgermeister Jürgen Schulz informierte, dass die Ingenieurleistung zum Sicherheits- und Gesundheitsschutz im neuen Kindergarten zum Preis von 2142 Euro vergeben wurde. In der Volksschule und Mittelschule Wiesentheid gebe es einen Sanierungsbedarf von rund 13 Millionen Euro bei 60 Prozent Förderung. Für den Schulverband blieben 5,9 Millionen Euro zu schultern. Das bedeute für die Gemeinden, dass sie 600 Euro zusätzlich pro Schüler und Jahr aufbringen müssen.

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