Kitzingen

Bahnlinie Etwashausen-Gochsheim: Nächster Schritt zum Gleisabbau

Die Stadt Kitzingen hat weiter auf den Rückbau der Bahnlinie Etwashausen-Gochsheim auf ihrer Gemarkung gesetzt.
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Heufurt
Immer wieder quert der Radweg die Gleise des nur zu Touristenzwecken betriebenen Bähnles.

Die Stadt Kitzingen setzt weiter auf den Rückbau der Bahnlinie Etwashausen-Gochsheim auf ihrer Gemarkung.

Nachdem die Bahnlinie schon seit längerem still gelegt ist, hat der Stadtrat am Donnerstag dem nächsten Schritt zugestimmt. Das bedeutet, die Stadt stellt bei der Regierung von Mittelfranken einen Antrag auf Entwidmung oder eine „Freistellung von Bahnbetriebszwecken“, wie es im Allgemeinen Eisenbahngesetz heißt. Wie Oberbürgermeister Siegfried Müller sagte, haben sowohl die Stadt wie auch das Staatliche Bauamt großes Interesse, dass die Gleise vom Etwashäuser Bahnhof bis zur Gemarkungsgrenze Großlangheim verschwinden. Beide seien am Erwerb der frei werdenden Flächen interessiert. Diese werden für den Bau des Anschlusses der Nordtangente an die Straße nach Großlangheim gebraucht und würden auch den Bau des Kreisverkehrs für den Anschluss des conneKT-Gewerbeparks erleichtern.

Aus dem Gewerbepark kamen Hinweise, dass der Betreiber am Erhalt und eventuell an einer Aktivierung der Strecke mit Blick auf Investoren interessiert ist. Der Stadtrat blieb dennoch bei seiner Linie. Allerdings ließ er auf Antrag von Hans Schardt (Pro Kitzingen) dem Park eine Möglichkeit offen. An der Panzerstraße, dem ehemaligen Haltepunkt Reupelshof, soll eine Verlademöglichkeit denkbar sein.



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