Kitzingen

BRK-Kinderhaus: Ein Ort zum Leben, Lachen und Lernen

Im neuen BRK-Kinderhaus in den Marshall Heights in Kitzingen regiert seit Wochen das junge Leben. Was bislang noch gefehlt hat, war die offizielle Einweihung.
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Das Bild zeigt nach der Schlüsselübergabe (von links) die Hausleitung des BRK-Kinderhauses, Dörte Kienbaum-Bartke, die Abteilungsleterin der Kindertageseinrichtung, Annett Kießling, BRK-Geschäftsführer Felix Wallström, Landrätin Tamara Bischof, Oberbürgermeister Siegfried Müller sowie die Architekten Heiner Roth und Rene Müller. Foto: Joachim Hofmann
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Nachdem das neue Kinderhaus des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) in Kitzingen bereits mit Beginn des Kindergartenjahres im September seinen Betrieb aufgenommen hatte, wurde es am Montagvormittag in den Räumen in den Marshall Heights offiziell eingeweiht.

In seiner Eröffnungsrede beschrieb Oberbürgermeister Siegfried Müller, der auch stellvertretender Vorsitzender des BRK-Kreisverbandes Kitzingen ist, das Raumkonzept, das die Stadt Kitzingen, das BRK als Träger und das Architekturbüro Roth und Partner erarbeitet hatten.

Landrätin Tamara Bischof, Vorsitzende des BRK-Kreisverbandes, lobte die Zusammenarbeit mit der Stadt und äußerte sich anerkennend über das Ernährungskonzept im Kinderhaus. Unterstützt wird der Kindergarten dabei vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, das Betreuer zur Verfügung stellt, die bei der Auswahl ausgewogener Speisen beratend zur Seite stehen.

Eine Herzensangelegenheit fürs BRK

BRK-Kreisgeschäftsführer Felix Wallström bezeichnete den Umbau des Kinderhauses als ein "ganz tolles Projekt" und als eine "Herzensangelegenheit" des BRK. Er stellte die Entwicklung des BRK als wichtigen Träger heraus. So betreue das BRK bayernweit 9000 Kinder in 200 Einrichtungen. Zudem, so Wallström, seien die Werte des BRK – Menschlichkeit, Unabhängigkeit und Neutralität – Grundsätze für eine bunte Gesellschaft und gewichtige Argumente bei der Stadt Kitzingen gewesen, um den Zuschlag als Träger zu bekommen. Das offene Konzept, das es den Kinder außerhalb der Zeit in der Gruppe freistellt, selbst zu entscheiden, wo sie den Tag verbringen möchten, "trägt dazu bei, den Samen auszusäen zu einer selbstbewussten und offenen Persönlichkeitsentwicklung", sagte Wallström.

Das BRK-Kinderhaus, führte Wallström aus, sei zudem ein Pilotprojekt für Digitalisierung, ein voll digitaler Kindergarten, der die Kinder langsam an die Digitalisierung heranführe. Ein Projekt, von dem auch die Eltern profitieren könnten. Zum Abschluss gab's noch ein Präsent für die Kinder: Bobbycars im Stil von BRK-Notarztwagen.

Architekten gingen auf das Konzept des BRK ein

Da standen die beiden Architekten nicht nach und übergaben nach ihren Reden ebenfalls Bobbycars als Geschenk für die Kinder. Während Heiner Roth die "hervorragende kooperative Zusammenarbeit mit der Stadt Kitzingen" betonte, wies sein Kollege Rene Müller darauf hin, dass sie bei der Planung gut auf das Konzept des BRK eingehen konnten und das Kinderhaus ein Ort zum "Leben, lachen, spielen und lernen" geworden ist.

Nach der Segnung des Kinderhauses durch den Diakon der Stadtkirche Kitzingen, Holger Dubowy-Schleyer, und Pfarrer Gerhard Pocke blieb es OB Müller vorbehalten, das Schlusswort zu sprechen: "Der Kindergarten ist ein gelungenes Werk, auf das wir stolz sein können."

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