VOLKACH

Award zum vierten Male in Folge

Zwei hervorragende Konzerte der Volkacher Orchester und Ensembles hat das Publikum in der Mainschleifenhalle erlebt.
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Comeback vor heimischem Publikum: Solist Martin Karl begeisterte am Flügel beim Jahreskonzert in der Mainschleifenhalle in Volkach die Zuhörer. Er war viele Jahre Trompeter im Symphonischen Blasorchester und ist nun Musiklehrer am Celtis-Gymnasium in Schweinfurt. Foto: Foto: Gerhard Pölloth

Das zahlreich erschienene Publikum erlebte in der festlich geschmückten Mainschleifenhalle am Wochenende zwei hervorragende Konzerte der Volkacher Orchester und Ensembles. Am Samstagabend verlieh Stefan Wolbert, der Bundesjugendleiter der Nordbayerischen Bläserjugend, bereits zum vierten Mal in Folge den Junior Award an die Musikschule Volkach. Dieser ist eine Auszeichnung für die herausragende musikalische und außermusikalische Jugendarbeit an der Mainschleife, so die Mitteilung.

Das erste Konzert wurde vom Jugendblasorchester Volkach unter der Leitung von Armin Stawitzki mit „Sa Musica“ von Jakob de Haan feierlich eröffnet. Mit „Voyage into the Blue“ von Naoya Wada stellten die jungen Musiker ihr Pflichtstück für das Wertungsspiel 2015 vor; hier konnten sie mit „ausgezeichnetem Erfolg“ teilnehmen.

Nach beruhigenden Melodien des Werkes „Only Time“ von Enya wurden die Zuhörer mit der „Zirkus-Fantasie“ von Hans Fillinger in eine Manege entführt. Der erste Teil dieses Konzertes wurde mit „Friends for Life“ und „The Heart of Christmas“ beendet.

Nach der Pause begann das Symphonische Blasorchester unter der Leitung von Bundesdirigent Ernst Oestreicher den zweiten Teil des Konzertes mit der Titelmelodie zu „Tatort“. Daraufhin begleitete das Orchester im „Warschauer Konzert“ von Richard Addinsell den Solisten Martin Karl am Flügel. Martin Karl war viele Jahre lang Trompeter im Symphonischen Blasorchester und ist nun Lehrer für Musik am Celtis-Gymnasium in Schweinfurt. Das Publikum belohnte ihn und das Orchester mit tosendem Beifall. Daraufhin führten die etwa 65 Musiker den bekannten Marsch „Pomp and Circumstance Nr. 1“ von Edward Elgar auf.

Unter der Leitung von Nachwuchsdirigent Thomas Kordowich stellte das Orchester mit „The Phantom of the Opera“ den Zuhörern die Welt dieses Musicals vor. Nach „Shenandoah“ von Frank Ticheli beendete das Symphonische Blasorchester sein Programm mit „Almansa“ von Ferrer Ferran. Mit diesem Stück konnten die Musiker erst im Oktober am nationalen Wettbewerb der Bundeswehr „Bw-Musix“ in der Kategorie 5 (sehr schwer) den ersten Preis erreichen. Sarah Fröhlich hatte den Abend, der mit dem gemeinsamen Finale aller Musiker abgeschlossen wurde, moderiert.

Oskar Schwab 50 Jahre Musikant

Bei dieser Gelegenheit wurde auch der Leiter der Musikschule, Oskar Schwab, für 50 Jahre aktives Musizieren von Manfred Ländner, dem Präsidenten des Nordbayerischen Musikbundes, geehrt. Dieser und weitere Gratulanten hoben vor allem Schwabs weit überdurchschnittliches Engagement über die musikalische Arbeit an der Mainschleife hervor, schreibt Ines Markert im Konzert-Bericht für die Musikschule.

Das Konzert am Sonntag wurde vom Blechbläserensemble der Musikschule unter der Leitung von Armin Stawitzki mit dem „Marsch Nr. 1“ von Georg Friedrich Händel eingeläutet. Die jüngsten Musiker der Musikschule Volkach bewiesen ihr Können in der Bläserklasse unter der Leitung von Tanja Domes mit weihnachtlichen Werken wie „Jingle Bells“. Auch das Gitarrenensemble mit seiner Lehrerin Barbara Hölzer begeisterte das große Publikum mit dem „Concertino Veneziano“ von Ralph Paulsen-Bahnsen und „Yellow Submarine“. Ein Highlight des Konzertnachmittags stellte die Weihnachtsgeschichte von Karin Karle dar. Diese wurde vom Jugendblasorchester Volkach sowie dem Kinderchor und den „WIM-Klassen“ der Grundschulen Volkach und Sommerach aufgeführt. Hier übernahmen Armin Stawitzki, Irmi Dotzel und Ute Weis-Heilmann die Leitung.

Den Abschluss des Konzertes bildete das Nachwuchsorchester mit seinem Dirigenten Armin Stawitzki und Stücken wie „Siyahamba“ von Luigi die Ghisallo und „Smoke on the water“, bevor es zum gemeinsamen Finale ging.

Die Bewirtung während der Konzerte besorgte der Förderverein Jugendblasorchester mit der Vorsitzenden Stefanie Freibott an der Spitze. Die Bläserjugend hatte die Halle festlich dekoriert.

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