Geiselwind
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Autoliebe - das neue markenoffene Treffen in Geiselwind

Die Liebe zu Autos verbindet Menschen diverser Schichten, unterschiedlichstem Alter und sämtlichen Herkünften.
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Die Liebe zu Autos verbindet Menschen diverser Schichten, unterschiedlichstem Alter und sämtlichen Herkünften. Foto: Dominik Lippold
Die Liebe zu Autos verbindet Menschen diverser Schichten, unterschiedlichstem Alter und sämtlichen Herkünften. Foto: Dominik Lippold
Egal ob Oldtimer, Gebrauchtwagen oder Neuwagen, egal ob viel oder wenig Budget, das Auto ist mehr als nur ein Fahrzeug um von A nach B zu kommen, sondern ein Statussymbol. In der Tuningszene geht die Liebe zum Automobil noch ein Stück weiter. Wird hier das Auto nicht nur häufiger gewaschen und geputzt als beim Normalbürger - natürlich immer von Hand - Motoröl häufiger gewechselt, Felgen auf Hochglanz poliert so wird es auch je nach Geschmack mit viel Liebe individualisiert und umgebaut.
Daniel Rupprecht und seine Mosler sind ein Truppe solcher Autoenthusiasten, bei denen seit zig Jahren top gestylte, außergewöhnlich umgebaute Unikate geschaffen werden mit viel Liebe zum Detail. So ist es auch nur eine logische Konsequenz, dass die Mosler Jahr für Jahr in der zweiten Jahreshälfte zum gemütlichen Grillen in die Hauptzentrale einladen und seit enigen Jahren auch das VAG Treffen in Geiselwind fortgeführt und qualitativ Stück für Stück gesteigert hatten, das VAD76.

Markenoffene Treffen sind in der Szene allerdings immer noch eher selten anzutreffen, gibt es aber bei jeder Automarke eingefleischte Fans, die alles aus Ihren Boliden herausholen. Selbst beim GTI Treffen am Wörthersee, genauer gesagt beim Vorevent, trifft man schon lange nicht mehr nur Autos aus dem Hause VAG an. So wurde es Zeit für Daniel und seine Mosler ein markenoffenes Treffen in Franken zu organisieren. Was mit einem kleinen Bereich beim VAD76 für Automarken begann, die nicht aus dem Hause VAG stammen, gipfelte in diesem Jahr mit der neu geschaffenen Plattform "Autoliebe". Ein Name, der sehr viel Spielraum für Individualität lässt, im Kern aber genau die Leidenschaft beschreibt, um die es bei Autos und speziell im Bereich Tuning geht.

Im Vorfeld bestand die Möglichkeit, sich mit seinem Wagen für den sogenannten Indoor-Bereich zu bewerben, einer Halle auf dem Gelände der Familie Strohofer. Die Veranstalter waren sehr bemüht, dort auch Autos unterschiedlichster Marken und Baujahre unterzubringen, was auch sehr gut gelang. Ein Highlight nach dem anderen konnte in der Halle bestaunt werden, ein Auto tiefer als das andere, Lack und Felgen glänzten munter vor sich hin. Auch im Außenbereich des Treffens war für die Besucher einiges geboten. Neben europäischen, asiatischen und amerikanischen Auomarken war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Neben einer Grillbude, Pizza- und Getränkestand war auch eine Chill-Out-Lounge mit Wasserpfeifenverleih eine sehr willkommene Abwechslung auf dem Treffengelände. Der Car-Limbo ist mittlerweile bei Veranstaltungen der Mosler ein fester Bestandteil und begeistert regelmäßig die Massen. Positiv hervorzuheben ist auch der Eintrittspreis von lediglich 5,- pro Fahrzeug, für Kinder gab es drüber hinaus weitere Vergünstigungen.

Trotz mehrerer Konkurrenzveranstaltungen wie dem Vorevent am Wörthersee, Streetculture in München und German Racewars zeigte sich Daniel Rupprecht mit dem Treffen sehr zufrieden. 300 Autos hatte man für das erste Event angepeilt, letztlich waren rund 500 Autos zugegen und eine Besucherzahl von etwa 1.800. Die Weichen sind gestellt für weitere markenoffene Treffen und man darf sich sicher sein, dass in 2018 das nächste Event Autoliebe stattfinden wird.

von Dominik Lippold
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