Kitzingen

Autohaus Spindler: Verhandlungspositionen ausgetauscht

In der ersten Tarifrunde zwischen IG Metall und der Spindler-Gruppe stellte jede Seite ihre Vorschläge vor. Für die Gewerkschaft geht es vor allem um ein Lohnplus.
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Die Würzburger VW-, Skoda- und Audi-Autohäuser der Spindler-Gruppe verhandeln seit Donnerstag mit der IG Metall über einen neuen Haustarifvertrag . Spindler unterhält neben Würzburg auch Niederlassungen in Kitzingen und Kreuzwertheim. Letztere seien jedoch als eigenständige Betriebe nicht von den Verhandlungen erfasst, erklärt die Gewerkschaft. Aktuell gebe es zwischen den Betrieben dort und der IG Metall keinen Tarifvertrag.

Unternehmen unterbreitet Angebot

In Würzburg hat die Gewerkschaft der Arbeitgeberseite ihre Forderungen dargelegt: 5,5 Prozent mehr Gehalt, bessere Ausbildungsvergütungen, Transparenz und Klarheit für die Beschäftigten in der Eingruppierung. 

Nach Aussagen der Gewerkschaft habe die Unternehmerseite ein neues Vergütungssystem vorgeschlagen – mit zwölf statt bisher acht Vergütungsgruppen. Die IG Metall will allerdings kein "Nullsummenspiel" akzeptieren, sondern erwartet "ein deutliches Lohnplus", wie der Zweite Bevollmächtigte der IGM aus Würzburg, Norbert Zirnsak, erklärte. Zu Wochenbeginn will er die Kollegen über den Verhandlungsstand informieren. Am kommenden Donnerstag werde weiter verhandelt.



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