Biebelried

Autobahnpolizei zieht mehrere Fahrer aus dem Verkehr

Drogen, gefälschte Kennzeichen und falsche Führerscheine
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Polizeikontrolle (Symbolbild)
Polizeikontrolle (Symbolbild)

Am Wochenende haben Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried auf der A7 und der A3 insgesamt fünf Fahrer aus dem Verkehr gezogen: Zwei Fahrer hatten nicht die erforderliche Fahrerlaubnis, zwei weitere standen augenscheinlich unter Drogeneinfluss und an einem Wagen war ein ungültiges Kennzeichen angebracht.

Den ersten Fahrer zogen die Beamten am Freitag gegen 15 Uhr auf der A7 in der Nähe des Biebelrieder Kreuzes aus dem Verkehr. Bei dem 20-jährigen Fahrer bemerkten sie drogentypische Auffälligkeiten und führten einen Test durch. Dieser wies laut Polizei darauf hin, dass der junge Mann Kokain zu sich genommen hatte. Eine Blutentnahme folgte. Als die Beamten seinen Führerschein kontrollierten, stellten sie dann fest, dass es sich um eine Fälschung handelte. Eine Überprüfung ergab, dass der Mann gar keine Fahrerlaubnis besitzt. Gegen ihn wird nun wegen Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und des Verdachts einer Fahrt unter Drogeneinwirkung ermittelt.

Kennzeichen selbst gebastelt

Gegen 19.50 Uhr stoppten Autobahnpolizisten einen VW Touran, an dem ein tschechisches Kennzeichen angebracht war. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass es sich bei dem Schild um ein ungültiges, selbst gebasteltes Kennzeichen handelte und der Wagen weder versichert noch versteuert war. Gegen den 52-jährigen Fahrer wird unter anderem wegen Kennzeichenmissbrauchs ermittelt.

In der Nacht zum Samstag fiel Beamten der Autobahnpolizei auf der A3 bei Kitzingen ein Lkw mit Anhänger auf. Das Gespann mit ungarischer Zulassung bestand aus einem 3,5-Tonner und einem Anhänger mit dem gleichen zulässigen Gesamtgewicht. Bei der Kontrolle zeigte der 38 Jahre alte Fahrer den Polizisten einen Führerschein mit der Fahrerlaubnisklasse B vor. Erforderlich war aber ein Führerschein mit der Fahrerlaubnisklasse BE, den der Mann nicht besaß. Genauso erging es einem 30-jährigen Mann, den Autobahnpolizisten am Samstagmorgen auf der A3 bei Kist stoppten

Verdacht auf Drogenmissbrauch

Am Samstagnachmittag kurz nach 14 Uhr überprüften Autobahnpolizisten einen BMW mit österreichischer Zulassung. Beim ersten Kontakt mit dem 18-jährigen Fahrer hatten sie den Verdacht, dass der Mann unter Rauschgifteinfluss stand. Ein Test zeigte den Konsum von Kokain an. Der junge Mann musste die Ordnungshüter zur Dienststelle begleiten, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Bestätigt das Ergebnis der Blutuntersuchung den Verdacht der Beamten, hat er laut Polizei mindestens mit einem Bußgeld von 500 Euro und einem einmonatigen Fahrverbot zu rechnen.



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