Sulzfeld

Ausverkaufte Kellernacht: Musik, Wein und Kerzenschein

Die erste Sulzfelder Kellernacht war ein Erfolg und das Veranstalter-Team überrascht. Seit August waren die 600 Karten ausverkauft. Vielleicht gibt's eine Wiederholung.
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Ein Volltreffer war die Premiere der Kellernacht in Sulzfeld. In fünf verschiedenen Kellern machten die Bands für die 600 Gäste ordentlich Stimmung. Foto: Hartmut Hess
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Das Konzept kam bei den Besuchern gut an, der Wettergott spielte mit und die Bands fanden den Geschmack des Publikums. Kurzum: Die Premiere der Sulzfelder Kellernacht war ein toller Erfolg. Die Verantwortlichen des Heimat- und Ortverschönerungsvereins (HOV) als Ausrichter gaben sich positiv überrascht von der Veranstaltung, "die dem kulturellen Leben in Sulzfeld einen weiteren Mosaikstein hinzufügen möchten", so die HOV-Vorsitzende Bärbel Faschingbauer.

Die Idee dazu hatte Katharina Hampe-Weydt aus Seinsheim mitgebracht und die HOV-Verantwortlichen mit dem Co-Vorsitzenden Bernd Moser nahmen den Ball auf. So spielten und sangen Das kleine Saisonorchester, Church Street 10, Lost ín Tunes, Der Roots- und Folk-Musiker Michael Fahrmeier sowie die a-capella-Sänger der Soundchexx in den Gewölbekellern des Rathauses, des Weinguts Brennfleck, der Weinkellerei Vollert, der Familie Hampe/Jansen sowie des Weinguts Franz Streng. Kaum hatten die Musiker in den ersten drei Kellern losgelegt, überfluteten eingängige Rhythmen die Locations und das Publikum ließ sich mitnehmen auf Ausflüge in diverse Stilrichtungen.

Breites Spektrum an Musikstilen und Darbietungen

Außergewöhnliche Cover-Versionen von Soul-, Pop- und Funk-Hits interpretieren die Musiker von Church Street 10 im Eselshof-Weinkeller. Der charismatische Sänger Timothy Cotton und seine Band Lost in Tunes begeisterten im Brennfleck-Weinkeller und von Holz-Weinfässern eingerahmt, ging das Publikum freudig mit. Michael Fahrmeier ließ mit seiner Dreadnought-Gitarre Songs von Bob Dylan oder Sting erklingen. Das kleine Saisonorchester spielte Musik zum Verlieben, Tanzen und Träumen und bot einen Querschnitt aus zehn Jahren Saisonorchester in Sulzfeld.

Einige Stufen leiser agierte das Soundchexx-Quintett und überzeugte mit der reinen Stimmen-Qualität. Das Publikum hing den Musikern in den fünf Kellern förmlich an den Lippen und die indirekt beleuchteten Weinkeller bargen einen speziellen Charme in sich. Da verwunderte es nicht, dass die 600 Eintrittskarten schon im August vergriffen waren; die Kellernacht galt schon vorher als Geheimtipp und zog Gäste bis vom Untermain an.

Gute Chancen für eine Wiederholung

Vor dem Rathaus sowie vor und in den Kellern bot sich den Gästen die Möglichkeit kulinarischer Genüsse und vor allem auf Weinliebhaber warteten beste Tropfen der Sulzfelder Winzer. Die Schoppen waren der Stimmung förderlich und bildeten eine weitere Komponente einer genussreichen Kellernacht.

"Heute haben die Besucher das Möglichkeit, unseren Juwel Altort und die Keller erleben zu können", sagte Bärbel Faschingbauer zum Beginn der Kellernacht und das Publikum ließ sich mitreißen. Ihr Kollege Bernd Moser resümierte, "dass wir 99 Prozent positives Feedback bekommen haben", und er konstatierte, dass auch die Musiker sehr angetan gewesen seien von der Veranstaltung. "Ich gehe fast davon aus, dass wir die Kellernacht noch einmal machen", sagte Moser, wollte aber nicht dem Fazit vorgreifen, wenn sich die Organisatoren demnächst zur Abschlussbesprechung treffen.     

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