MÖNCHSONDHEIM

Auspuff gab den Geist auf

Das Mönchsondheimer Paar Kerstin Hüllmandel und Albert Knaus ist seit April in einer Reisegruppe mit dem Wohnmobil nach China unterwegs. In loser Folge berichten sie von dem 28 000-Kilometer-Abenteuer:
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Das Mönchsondheimer Paar Kerstin Hüllmandel und Albert Knaus ist seit April in einer Reisegruppe mit dem Wohnmobil nach China unterwegs. In loser Folge berichten sie von dem 28 000-Kilometer-Abenteuer:

Usbekistan. Unterwegs aus der Seidenstraße. Die Fahrt geht wieder mal durch endloses Wüstengelände. Unterwegs ein riesiger Viehmarkt mit Kühen, Schafen, Eseln, Ziegen und Hühnern. Die Straßenverhältnisse schwanken zwischen übel und traumhaft. Oft geht es nur im Schritttempo weiter, weil sich Schlagloch, Bodenwelle und Querrinne abwechseln.

Kulturtag im historischen Buchara, eine der ältesten Städte Mittelasiens. 235 000 Einwohner, viele Baudenkmäler, die unter dem Schutz des Weltkulturerbes UNESCO stehen. Endlich Zeit, um das usbekische Nationalgericht „Plov“ zu probieren. Plov ist gekochtes Rindfleisch mit Gemüseeintopf auf Reis angerichtet. Und: Ein gutes Hotel zum Ausspannen, Kraft tanken. Der Ruhetag muntert die Gruppe auf.

Derweil kommt auf Reiseleiter Peter unerwartete Arbeit zu. Er muss alle Fahrgestellnummern fotografieren – sonst gibt es keine Einreisepapiere für China. Bislang war immer die Motornummer wichtig, scheinbar haben sich die Bestimmungen geändert.

Problemlose Polizeiposten

Auf dem Weg nach Taschkent gibt es seit langem wieder grüne Landschaften und hügeliges Gelände zu sehen. Die Polizeiposten werden problemlos passiert. Unterwegs laden viele Gemüse- und Obststände zum Einkaufen ein.

Inzwischen ist es vier Wochen her, dass sich die Gruppe in Nordostpolen traf. Zeit für die erste Panne. Das Reisemobil der Mönchsondheimer klingt wie ein Rennwagen. Der Auspuff. Die Suche nach einer Werkstatt. Erschütterungen und Rost haben ganze Arbeit geleistet. Ein neuer Auspuff muss her. Kostenpunkt: 150 Euro in Landeswährung.

Der Wagen „schnurrt“ wieder. Es kann weitergehen – auf zu neuen Abenteuern in Kirgistan . . .

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