Wiesenbronn

Ausbauplan für Wiesenbronner Ortsumgehung

Bürgermeisterin Doris Paul verlas in der Ratssitzung am Dienstagabend das Schreiben des staatlichen Bauamtes zu einer eventuellen Wiesenbronner Ortsumgehung, zu der es nun zwei Varianten gibt. Die bisherige ortsnahe Umgehung ist noch im aktuellen Flächennutzungsplan enthalten, während die nun überarbeitete ortsferne Ausführung im Ausbauplan steht. Nach Angaben des Amtes ist ein Zeitfenster zum Bau der Ortsumgehung derzeit nicht einsehbar.
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Bürgermeisterin Doris Paul verlas in der Ratssitzung am Dienstagabend das Schreiben des staatlichen Bauamtes zu einer eventuellen Wiesenbronner Ortsumgehung, zu der es nun zwei Varianten gibt. Die bisherige ortsnahe Umgehung ist noch im aktuellen Flächennutzungsplan enthalten, während die nun überarbeitete ortsferne Ausführung im Ausbauplan steht. Nach Angaben des Amtes ist ein Zeitfenster zum Bau der Ortsumgehung derzeit nicht einsehbar.

Die Bürgermeisterin erinnerte daran, dass die bisherige Variante zwischen Wohn- und Gewerbegebiet verlaufe. Die Tendenz im Rat ging zur ortsferneren Version, da zum einen die Option zur Erweiterung des Gewerbegebiets vorhanden sei und zum anderen die Lärmbelästigung für das benachbarte Wohngebiet geringer sei.

Auf der anderen Seite gebe es bei der ortsfernen Variante Bedenken der Landwirtschaft wegen des höheren Landverbrauchs und der notwendigen Flurbereinigung, so der Hinweis der Bürgermeisterin. Sie wollte in die Überlegungen zur Ortsumgehung auch die künftige Abwasserentsorgung einbezogen wissen, da Wiesenbronn an die Kitzinger Kläranlage anschließen will. Weshalb erst die Änderung des Flächennutzungsplans durch das Ingenieurbüro Weimann abgewartet werden sollte. Ein Vorschlag, der die Zustimmung im Ratsgremium fand.

Leerrohr und private Anschlüsse möglich?

Telekom möchte eine Leitung vom Rathaus entlang der Hauptstraße und des Seegartens zum Anwesen Düll verlegen, wozu es keinen Einwand gab. Die Bürgermeisterin hatte angefragt, ob auch ein Leerrohr verlegt werden könne, was nach Auskunft der Firma möglich sei und einstimmig befürwortet wurde. Es kommt nun noch die Nachfrage, ob auch private Anschlüsse möglich seien.

Juliane Ackermann berichtete, dass die Theatergruppe nicht nur auf der Bühne, sondern auch in finanzieller Hinsicht Erfolg gehabt habe und nun 1000 Euro für einen Defibrillator spenden möchte. Die Ratsmitglieder waren ob des Ansinnens hoch erfreut: "Eine gute Idee", meinte die Bürgermeisterin. Noch nicht geklärt ist die Standortfrage, vorgeschlagen wurde der Eingangsbereich der Raiffeisenfiliale.

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