Füttersee

Ausbau des Kirchwegs erwünscht

Die letzte seiner insgesamt 14 Bürgerversammlungen führte Geiselwinds Bürgermeister Ernst Nickel nach Füttersee. Dort lauschen immerhin 26 der aktuell 178 Einwohner des Dorfes dessen Ausführungen, manche Wünsche und Fragen wurden von Seiten der Bürger gestellt. So hätten die Fütterseer gerne, dass der Kirchweg richtig ausgebaut wird, was laut Nickel nicht ganz einfach sein dürfte.
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Die letzte seiner insgesamt 14 Bürgerversammlungen führte Geiselwinds Bürgermeister Ernst Nickel nach Füttersee. Dort lauschen immerhin 26 der aktuell 178 Einwohner des Dorfes dessen Ausführungen, manche Wünsche und Fragen wurden von Seiten der Bürger gestellt. So hätten die Fütterseer gerne, dass der Kirchweg richtig ausgebaut wird, was laut Nickel nicht ganz einfach sein dürfte.

Die etwa 220 Meter lange Strecke, die etwa vom Anwesen Gampel bis zur Bergstraße verläuft, liegt oberhalb des Bereichs Kirche/Friedhof und dient als Zufahrt für die Siedlung. Sie wurde einst im Zuge der Flurbereinigung geschaffen, als Fahrbahn wurden Betonplatten verlegt. Die Platten weisen mittlerweile deutliche Spuren der Abnutzung auf, Risse und Brüche an manchen Stellen sind erkennbar. Bürgermeister Nickel ist der schlechte Zustand bekannt, doch er riet, zunächst einmal abzuwarten. Man wisse nicht, wie sich der von der Bayerischen Regierung propagierte Wegfall der Straßenausbau-Beitragssatzung nach den Wahlen im Oktober entwickle.

Weiter wurde der Gehweg im Bereich der Kurve am Feuerwehrhaus moniert. Auf der Strecke zum Schützenhaus wurde einst ein Material als Oberfläche verlegt, das sich als recht rutschig erweist, berichteten Bürger. Die Fütterseer hätten das ganze Stück lieber gepflastert. Hier wies Bürgermeister Nickel darauf hin, dass der Gehweg im Zuge der Dorferneuerung über die Direktion für Ländliche Entwicklung geschaffen wurde. Er, so Nickel, müsse erst dort nachfragen, ob eine Veränderung möglich sei und wer das bezahle.

Weiter wurden kleinere Punkte wie etwa das Ausschneiden der Bäume und Sträucher am Weg zur Kaisereiche angesprochen, das Reinigen von Flurgräben oder der Austausch von Sand am Spielplatz. Dazu informierte Bürgermeister Nickel zum Stand des direkt im Anschluss an Füttersee liegenden neuen Gewerbegebiets, zum Ausbau der Wasserversorgung und über weitere Punkte aus der Gemeindepolitik.

Nickels Bilanz aus den Bürgerversammlungen war „recht positiv. Sie waren meist gut besucht, es wurde sachlich und fair diskutiert. Die Petition zur Wasserversorgung kam sehr gut an, die Leute unterstützen das“, so sein Eindruck.



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