Geiselwind

Ausbau der Autobahn verzögert sich

Die Baustelle bei Geiselwind bleibt bis Ende des Jahres. Bürgermeister Ernst Nickel erklärt, warum.
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Der sechsspurige Ausbau der A 3 beginnt bei Geiselwind. Gleich neben der Autobahn (rechts im Bild) richtet bereits eine Baufirma ihre Station für die Zeit der Arbeiten ein.

Nicht wie vorgesehen im Oktober, sondern wohl bis zum Jahresende 2018 wird der Ausbau der Autobahn bei Geiselwind dauern. Kürzlich gab Bürgermeister Ernst Nickel in der Sitzung des Gemeinderates bekannt, dass sich die beteiligten Stellen darauf geeinigt hätten. Es müssten noch Fahrbahndecken aufgebracht und der Lärmschutz vervollständigt werden. Auch an den Brückenköpfen und Ausfahrten sei noch manches zu tun, so Nickels Informationen.

„Der gröbste Dreck ist aber weg“, meinte der Bürgermeister. Das gilt jedenfalls für Geiselwind, denn danach geht es auf dem Teilstück zwischen den Autobahnkreuzen Fürth-Erlangen und Biebelried weiter. Nach Auskunft der Autobahndirektion müssten entlang der 71 Kilometer langen Strecke allein 200 Hektar Flächen, vor allem an den Böschungen, gerodet werden. Zudem würden 35 Hektar Wald dauerhaft entfernt, heißt es in der Vorlage. Das Budget für den Ausbau in Nordbayern sei von einst 296 Millionen Euro nun auf 539 Millionen Euro aufgestockt worden.

Die Autobahn soll ab 2019 dann im ÖPP-Modell (Öffentlich-private-Partnerschaft) ausgebaut werden. Derzeit erstellen verschiedene Bewerber, die ihre Eignung nachgewiesen haben, ihre Angebote. In vier bis fünf Abschnitte soll das gesamte Stück gebaut werden. Welche Teile der Investor zuerst baue, bleibe ihm überlassen. Bis zum Jahr 2024 müsse das Ganze fertig sein, lautete die Information im Gemeinderat.

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