Aus dem Gericht: Fahren mit Polnischer Fahrerlaubnis?

PKw Fahrer erwischt worden: Bei der Kontrolle bemerkte die Polizei zwei präparierte Cola Dosen
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Ein 34 Jähriger deutscher stand vor Gericht, da er ohne gültige Fahrerlaubnis fuhr und in seinem Fahrzeug Betäubungsmittel gefunden wurden.  Die Polizei hielt den Mann im Januar 2019 auf der Bundesautobahn 3 bei Routinemäßigen Kontrolle an. Dort stellten die Polizeibeamten gleich mehrer Verstöße fest. Der Fahrer fuhr ohne gültige Fahrerlaubnis das Fahrzeug und nachdem er sich den Beamten auffällig verhalten hatte, ergab eine angeordnete Blutprobe, dass der Mann unter berauschenden Mitteln stand. Die Beamten stellten zwei Handys, 600,- € als Bargeld und zwei Cola Dosen sicher. Seine Aussage war gewesen, er wusste nicht, wenn er den Führerschein vor 15 Jahren in Polen gemacht habe das er damit als deutscher in Deutschland kein Fahrzeug fahren dürfte. 

Bei der Kontrolle des Fahrzeuges durch die Polizeibeamten stellte sich heraus das er in den Cola Dosen berauschende Mittel beförderte. Deren Inhalt mit über 50 Ecstasy Tabletten und verschieden anderen Betäubungsmittel bestand. Hier kam der Verdacht auf das er diese Drogen für jemanden beförderte. Bei der Befragung durch das Gericht verstrickte er sich immer wieder in widersprüchliche aussagen, gegenüber der Aussage die er damals auf dem Revier der Polizei getätigt hatte.  Auf einem Rechtsbeistand, der ihm hierbei sicherlich hilfreich gewesen währe, verzichtete er.  

Schlussendlich bestätigte der Angeklagte, dass es seine eigenen Betäubungsmittel waren und diese zu seinem Eigengebrauch benötige. Immer wieder erschien es im wichtig, dass er seine beiden sichergestellten Handys und das Bargeld wieder bekomme. 

Die Richterin verurteilte den Mann auf 120 Tagessätze zu 30,-€ und 1 Monat Fahrverbot. Dem Angeklagten gehen die beiden Handy zurück und das Bargeld wird mit den verhängten Tagessätzen verrechnet. Zu dem Urteil blieben im nur noch die Worte "Strafe muss sein" übrig. 

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