Geiselwind

Auffahrunfall auf A 3: Zwei Verletzte

Kilometerlanger Stau
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Am Samstagmorgen verursachte ein Autofahrer auf der A 3 zwischen den Anschlussstellen Geiselwind und Wiesentheid einen Auffahrunfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Zwei Fahrzeuge wurden laut Polizeibericht total beschädigt. Den Gesamtschaden schätzt die Autobahnpolizei auf 30 000 Euro. Über 40 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Die Fahrbahn in Richtung Frankfurt musste eine Stunde lang gesperrt werden.

Gegen 6 Uhr fuhr etwa fünf Kilometer nach Geiselwind ein 46-jähriger Golf-Fahrer aus Unachtsamkeit auf einen Audi auf. Der Golf geriet anschließend in Schleudern, prallte gegen die Außenleitplanke und kam total beschädigt quer mitten auf der Fahrbahn zum Stehen. Der 37 Jahre alte Audi-Fahrer, dessen Auto fahrbereit geblieben war, hielt auf dem Seitenstreifen an.

Ein 74-jähriger Mercedesfahrer wich dem havarierten Wagen nach rechts aus und fuhr langsam vorbei. Eine nachfolgende 41 Jahre alte Autofahrerin erkannte die Gefahrenstelle offenbar zu spät und krachte mit ihrem VW Passat in das Heck des Mercedes. Die 71-jährige Beifahrerin im Mercedes wurde leicht verletzt. Der 38-jährige Begleiter auf dem Beifahrersitz des VWs schien schwer verletzt zu sein. Um den Mann stabil aus dem Fahrzeug zubekommen, schnitt es die Feuerwehr auf. Beide Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht. Wie sich später in der Klinik heraus stellte, war der 38-Jährige zum Glück auch nur leicht verletzt worden. Er konnte das Krankenhaus schon wieder verlassen.

Einsatzkräfte der Feuerwehr aus Geiselwind und Wiesentheid unterstützten neben der Rettungsaktion die Beamten bei der Absicherung der Unfallstelle und kümmerten sich um ausgelaufene Betriebsflüssigkeiten der beschädigten Fahrzeuge. Während der Bergungs- und Reinigungsarbeiten stoppten die Beamten der Autobahnpolizei den Verkehr in Richtung Frankfurt. Es kam zu einem kilometerlangen Stau.



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