Castell

Auf kulinarischer Reise in Castell

Es war eine Premiere, die Gastronomen und Winzer in Castell gemeinsam für interessierte Gäste anboten. „Castells kulinarische Visitenkarte“ nannte sich das Angebot, bei dem Besucher nicht nur die vielen Sehenswürdigkeiten und lauschigen Plätze im Ort für einen Unkostenbeitrag kennen lernen durften.
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Casteller Köstlichkeiten an besonderen Plätzen im Ort: Der erste kulinarische Spaziergang gefiel der Gästegruppe um Antje Schmelke-Sachs (Zweite von rechts). Foto: Andreas Stöckinger

Es war eine Premiere, die Gastronomen und Winzer in Castell gemeinsam für interessierte Gäste anboten. „Castells kulinarische Visitenkarte“ nannte sich das Angebot, bei dem Besucher nicht nur die vielen Sehenswürdigkeiten und lauschigen Plätze im Ort für einen Unkostenbeitrag kennen lernen durften.

Zwischendurch gab es dabei einige Köstlichkeiten aus Küche und Keller zu probieren. Ein Schnapsbrenner, drei Winzer sowie vier Gastronomie-Betriebe boten ihre Spezialitäten an. Auf Idee von Antje Schmelke-Sachs, die mitten im Ort ihr „Genuss-Atelier“ betreibt, entstand das Programm für Gäste. „Wir möchten mit unseren Gästen ins Gespräch kommen. Wir haben hier so viele schöne Ecken und einiges zu bieten“, sagte Schmelke-Sachs, die seit vier Jahren im Ort lebt.

Zum Auftakt begrüßte sie eine achtköpfige Gruppe aus dem Raum Schweinfurt-Bad Kissingen, die die Tour mitmachte. Start war am Gasthaus Zur Schwane. Die Fränkische Weinkönigin Carolin Meyer ließ sich wegen anderer Verpflichtungen entschuldigen. Dafür erzählte Antje Schmelke-Sachs einiges aus dem Weingut der Meyers und stellte auch deren Weine kurz vor. Sie unterlegte den fachlichen Teil mit allerlei Wissenswerten über Castell.

Weiter ging der Weg in den Schlosspark und von dort in den Weinkeller des Domänenamtes. Es folgte eine kurze Führung, im Anschluss ein Häppchen im Restaurant Weinstall. Beinahe um die Ecke im, Genuss-Atelier präsentierte Winzer Harald Brügel einige seiner Weine.

Gästeführerin Brigitte Horak bot eine Führung durch den Ort mit manchen Anekdoten. Zum Ausklang nahm die Gruppe hoch über Castell im Weingarten Platz, wo es neben Hochprozentigem aus der Brennerei Horak weitere Leckerbissen gab.

Der launige Nachmittag gefiel den Gästen sichtlich. „Das war sicherlich nicht unser letzter Besuch hier“, meinte einer. Die Tour „Castells kulinarische Visitenkarte“ soll künftig häufiger im Programm stehen.

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