Kitzingen

Auf die Räder fertig los

Bereit zum großen Abenteuer durch den Kitzinger Straßenverkehr waren die Schüler der 4. Klassen der Grundschule St-Hedwig in der letzten Woche vor den Pfingstferien, so eine Pressemitteilung. Obwohl in der Stadt einiges los war kamen die frisch geprüften Radfahrer alle heil wieder im Pausenhof an. Von riesigen Lkw, eiligen Autofahrern, die noch schnell aus der Nebenstraße rausgedüst kamen, aber auch von rücksichtsvollen Verkehrsteilnehmern, die den Kindern mit den neongelben Nummern zuwinkten, wussten die Schüler nach ihrer Rückkehr zu berichten.
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Rektorin Andrea Lorey und die Verkehrserzieher Norbert Müller und Sabine Diener mit einigen Kindern der 4. Klassen. Foto: Birgit Wagner

Bereit zum großen Abenteuer durch den Kitzinger Straßenverkehr waren die Schüler der 4. Klassen der Grundschule St-Hedwig in der letzten Woche vor den Pfingstferien, so eine Pressemitteilung. Obwohl in der Stadt einiges los war kamen die frisch geprüften Radfahrer alle heil wieder im Pausenhof an. Von riesigen Lkw, eiligen Autofahrern, die noch schnell aus der Nebenstraße rausgedüst kamen, aber auch von rücksichtsvollen Verkehrsteilnehmern, die den Kindern mit den neongelben Nummern zuwinkten, wussten die Schüler nach ihrer Rückkehr zu berichten.

Am Ende des Vormittags erhielten sie den lang ersehnten Fahrradführerschein. Vorausgegangen waren viele Wochen der theoretischen Ausbildung mit den Klassenlehrerinnen Gabriela Gerat, Julia Leifels, Annette Seizer und Birgit Wagner, die mit einer Theorieprüfung abschlossen. Viel aufregender aber waren die vier Unterrichtseiheiten mit den Verkehrserziehern der Polizei Kitzingen, Norbert Müller und Sabine Diener. Da mussten die Kinder nicht nur unter Beweis stellen, dass sie das Radfahren beherrschten, auch einhändig. Ganz schnell mussten auch alle Vorfahrtsregeln und Verkehrsschilder gelernt werden.

Auf dem Verkehrsübungsplatz im Sickergrund wurde fleißig geübt: rechtzeitig Handzeichen geben, richtig einordnen, Vorfahrt gewähren, Gegenverkehr beachten, Füße am Stoppschild wirklich auf den Boden stellen, bei Grün bis zur Mitte der Kreuzung fahren – kein Wunder, dass den Führerscheinanwärtern nach den zwei Übungsstunden jedes Mal der Kopf brummte. Da konnte es anfangs schon vorkommen, dass nach einem Handzeichen links, rechts abgebogen wurde. Aber mit viel Geduld begleiteten die Verkehrserzieher sie die Kinder sicher durch die praktischen Einheiten und am Ende gab es bei der praktischen Prüfung nicht mehr viele Fehler. Mit einem großen „Dankeschön“-Schild bedankten sich die Schüler bei den Polizisten und überreichten ihnen zwei Tafeln Schokolade, damit sie auch bei den nächsten Verkehrsschülern noch gute Nerven haben.

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