GROSSLANGHEIM

Auf dem Weg zur Krippengruppe

Mit großen Schritten schreitet der Ausbau des Kindergartens voran, das war auch in der Sitzung des Großlangheimer Gemeinderates am Dienstag zu spüren. Gleich für vier Gewerke wurden die Aufträge an die ausführenden Firmen vergeben.
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Es tut sich was: In diesem Anbau des Großlangheimer Kindergartens werden bald die ganz Kleinen betreut werden. Foto: Foto: Regina Sterk

Mit großen Schritten schreitet der Ausbau des Kindergartens voran, das war auch in der Sitzung des Großlangheimer Gemeinderates am Dienstag zu spüren. Gleich für vier Gewerke wurden die Aufträge an die ausführenden Firmen vergeben.

Bereits in der vorangegangenen Sitzung hatten die Räte im nichtöffentlichen Teil die Vergaben für Heizung/Sanitär und Dachdecker- und Spenglerarbeiten klargemacht und den Beschluss dazu nun öffentlich nachgeholt. Die Arbeiten werden übernommen von der Firma Schütz aus Kleinlangheim und Wittek aus Rödelsee. Da die Zeit drängt, wurde damit auch bereits begonnen.

Neu beschlossen wurde nun, dass die Elektroinstallationen von der Firma Straßberger aus Großlangheim übernommen werden. Die Ausstattung und Einrichtung wird von der Firma Aurednik aus Bessenbach kommen. Die Gesamtsumme der Aufträge beläuft sich auf gut 36 000 Euro, wobei die Kosten für die Ausstattung mit etwa 13 000 Euro der größte Posten sind. Die Summe wird voll bezuschusst.

Zum ersten August müsste laut Gesetz jedem Kind unter drei Jahren ein Krippenplatz zur Verfügung stehen. Deshalb kam in der Runde die Frage auf, ob denn in Großlangheim schon Bedarf besteht, der vielleicht wegen der andauernden Bauarbeiten noch nicht gedeckt werden könne. Bürgermeister Karl Höchner erklärte, dass bereits zwei Kinder der fraglichen Altersgruppen den Kindergarten besuchen. Sie werden momentan provisorisch versorgt.

Verzögerung beim Krippenbau

Darüber hinaus gebe es noch einige Anfragen. Der Bürgermeister konnte allerdings noch keinen Zeitraum nennen, wann die neuen Räume zur Verfügung stehen. Verzögerungen beim Bau habe es vor allem durch das aufwändige Genehmigungsverfahren für die Zuschüsse gegeben und dann sei die Sommer- und Urlaubszeit dazwischen gekommen. Aber die beteiligten Firmen arbeiteten mit Hochdruck daran, dass die Krippengruppe bald an den Start gehen könne.

Auf der Tagesordnung stand außerdem die dritte Änderung des Flächennutzungsplanes der Nachbargemeinde Rödelsee. Dort geht es vor allem um die Ausweisung von Mischgebieten und Parkplätzen, außerdem um die Reduzierung von Wohnlandbaubedarf. Die Belange von Großlangheim sind von keinem der Punkte betroffen. So verzichteten die Räte auf eine Stellungnahme.

• Vom FC Eintracht lag dem Gemeinderat ein Zuschussantrag für die Sanierung des Fußballrasens vor. Der Rasen war nach 15 Jahren aufwändig für knapp 6000 Euro saniert worden. Dabei hatten die Vereinsmitglieder die Arbeiten selbst übernommen, so dass nur Materialkosten angefallen waren. Wie in solchen Fällen üblich, vergibt die Gemeinde einen Zuschuss von 20 Prozent der Kosten, was 1200 Euro entspricht.

• Der Bürgermeister teilte mit, dass von Ewald Pfannes eine Bauanfrage für ein Carport vorliegt. Das soll zwischen Garage und Haus liegen und ist genehmigungsfrei.

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