VOLKACH

„Auf dem Weg zum Licht“

Die Pfarrkirche St. Bartholomäus sowie der Marktplatz in Volkach bildeten den festlichen Rahmen für das Adventskonzert des Franken-Landschulheims Schloss Gaibach unter dem Motto „Auf dem Weg zum Licht“.
Artikel drucken Artikel einbetten
Chorgesang erfüllt die Pfarrkirche: Nicht nur Schüler, sondern auch einige seiner Kollegen dirigierte Egbert Engelmann beim großen Adventskonzert des Gaibacher Franken-Landschulheims in der katholischen Stadtpfarrkirche in Volkach. Foto: Foto: PETRA SOKOL-PEMÖLLEr

Die Pfarrkirche St. Bartholomäus sowie der Marktplatz in Volkach bildeten den festlichen Rahmen für das Adventskonzert des Franken-Landschulheims Schloss Gaibach unter dem Motto „Auf dem Weg zum Licht“.

Die Besucher, von denen viele in der Kirche keinen Sitzplatz mehr fanden, erwartete ein abwechslungsreiches Programm. Empfangen wurden sie mit dem traditionellen Adventslied „Macht hoch die Tür“, vorgetragen von einem großen Chor von etwa 150 Sängern, deren Stimmen den Kirchenraum eindrucksvoll ausfüllten, so die Mitteilung der Schule.

Einen Kontrast dazu bildeten die anschließenden Solisten und kleinen Ensembles, die mit Geige, Gitarre oder verschiedenen Blasinstrumenten sowohl Traditionelles von Bach und Brahms als auch Modernes vortrugen, zum Beispiel ein Weihnachtslieder-Potpourri.

Dabei war das Publikum von manchen Darbietungen so begeistert, dass es sogar die anfangs geäußerte Bitte des stellvertretenden Schulleiters Bernhard Seißinger, mit dem Applaus bis zum Ende des Konzerts zu warten, vergaß. Das galt auch bei den englischsprachigen Gesangsstücken verschiedener Schülerinnen.

Thema „Flucht einst und jetzt“

Weitere Akzente setzten Chöre, angefangen bei den Gesangsklassen der Unterstufe (unter anderem mit John Rutters Angels Carol) über die Oberstufen- bis zu den Lehrerchören. Hier brachte das Frauen-Lehrerensemble mit dem Lied Noel nouvelet aus dem 15. Jahrhundert eine besondere Klangfarbe hinein.

Die Chöre wurden von den Musiklehrern Birgitta Kirch, Egbert Engelmann und Gerd Semle geleitet, unterstützt von ihren Kollegen Sabine Veit-Baumgartl, Victoria Schöndube und Gerhard Cäsar, die die Begleitung einiger Solisten übernahmen.

Auch stand ein Krippenspiel auf dem Programm, einstudiert von Doris Fröhling, in dem es um die Bedeutung der Hoffnung ging, deren Licht nie ausgehen darf. Dieses Symbol wurde von allen Mitwirkenden umgesetzt, indem sie nach ihren Beiträgen eine Kerze entzündeten und damit das Bild einer Friedenstaube zum Leuchten brachten.

Den Blick auf den christlichen Hintergrund der Adventszeit lenkten die Worte von Pfarrer Georg Salzbrenner, dem es nicht schwerfiel, über das Thema Flucht eine Verbindung zwischen dem biblischen und dem aktuellen Geschehen herzustellen.

Das Ende des Konzerts bildete ein von allen Anwesenden gemeinsam gesungenes Tochter Zion mit Orgelbegleitung, das nicht nur die Herzen öffnete: Die Besucher folgten der Bitte um Spenden für die Flüchtlingshilfe großzügig, worüber sich besonders Volkachs Bürgermeister Peter Kornell freuen wird.

Schulleiter Wolfgang Kremer dankte mit einem Blumenstrauß der Organisatorin Birgitta Kirch stellvertretend für alle Beteiligten für deren Leistungen und lud zur musikalischen Zugabe auf den Marktplatz ein. Dort ließ das Blasorchester des Franken-Landschulheims unter Leitung von Jürgen Baumgartl den Abend bei Glühwein, Kinderpunsch und Bratwurst mit schwungvollen Adventsmelodien wie „Jingle Bells“ oder „Winter Wonderland“ ausklingen.

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.