KLEINLANGHEIM

Auch abends in die Amtsstunde

Neben dem geplanten Bau einer Photovoltaikanlage an der A 3 im Bereich Rumpelswasen und hintere Au bei Kleinlangheim (wir berichteten), ging es in der Sitzung des Kleinlangheimer Gemeinderates um diese Punkte:
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Gerlinde Stier tritt in Kleinlangheim für die Freien Wähler im Bürgermeisterwahlkampf an. Seit 2008 ist sie Bürgermeisterstellvertreterin. Foto: Foto: Ralf Weiskopf

Neben dem geplanten Bau einer Photovoltaikanlage an der A 3 im Bereich Rumpelswasen und hintere Au bei Kleinlangheim (wir berichteten), ging es in der Sitzung des Kleinlangheimer Gemeinderates um diese Punkte:

• Die Amtsstunden im Kleinlangheimer Rathaus, bisher am Montag- und Mittwochnachmittag, werden künftig am Dienstag von 10.30 bis 12.30 Uhr und am Donnerstag von 17 bis 19 Uhr stattfinden. Bürgermeisterin Gerlinde Stier möchte damit Menschen mit längeren oder flexiblen Arbeitszeiten entgegenkommen. Die Regelung tritt ab dem ersten Juli in Kraft.

• Für die Mitarbeiter des Bauhofs soll Arbeitskleidung angeschafft werden. Die Bürgermeisterin erklärte, dass bisher die Arbeiter selbst für ihre Kleidung verantwortlich gewesen seien, sie halte es aber für sinnvoll, zumindest eine Erstausstattung zur Verfügung zu stellen, sodass auch für die Arbeitssicherheit gesorgt ist. Mit einem Budget von 300 Euro pro Person können die Mitarbeiter nun Schuhe, Hosen und Jacken besorgen. Die Idee stieß auf ungeteilte Zustimmung.

• Alle fünf Jahre muss eine Kommune prüfen, welche Aufgaben der Verwaltung in private Hände gelegt werden können. In Kleinlangheim hat die Verwaltung das getan und ist zu dem Entschluss gekommen, dass derzeit kein Handlungsbedarf für eine Privatisierung besteht. Grundsätzlich besteht in der Gemeinde die Überlegung, den Versand der behördlichen Post auszulagern, hier möchte die Bürgermeisterin aber zunächst den nötigen Aufwand prüfen.

• Die Aufwandsentschädigung für die Bürgermeister hatten die Räte in der konstituierenden Sitzung nicht öffentlich diskutiert. Nun gab Stier das Ergebnis bekannt: Sie erhält eine Entschädigung von 3156 Euro im Monat, ihr Stellvertreter Dieter Zeller bekommt 260 Euro.

• An der Dorflinde in Haidt sind Rückschnitte nötig. Zwar wäre es Gemeinderat Thomas Schellhorn und einigen anderen lieber, der Baum könnte komplett gefällt werden, aber Kreisgärtner Ralf Volkamer kam in seinem Gutachten zu der Ansicht, dass der alte Baum erhalten werden muss. Da Äste abzustürzen drohen, besteht allerdings ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Die Feuerwehr und der Bauhof werden nun unter der Aufsicht des Kreisgärtners den Baum zurückschneiden. • Gerlinde Stier machte darauf aufmerksam, dass die Landkreis-Radeltour am 2. Juni einen Zwischenstopp in Kleinlangheim einlegt. Wer bei der Tour mitradeln möchte, soll sich über das Landratsamt anmelden.

• Die Jugendbeauftragen Wolfgang Friedel und Maria Wallrapp informierten, dass sie nach einem Weg suchen, die Jugend in die kommunale Arbeit mit einzubeziehen. Ideen sind dabei etwa eine Jugendbürgerversammlung oder eine Gemeinderatssitzung mit Jugendlichen.

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