Der ÖDP-Kreisvorsitzende, Stadtrat und Kreisrat Jens Pauluhn will Kitzinger Oberbürgermeister werden. Das teilte die Partei in einer Pressemeldung mit. Die offizielle Nominierung soll öffentlich Mitte September erfolgen.

Wie es in der Mitteilung weiter heißt, steht Pauluhn „für eine weitsichtige und zielorientierte Kommunalpolitik des politisch machbaren und finanziell tragbaren“. Dazu müssten parteiübergreifende Mehrheiten gefunden werden. Nötig sei ein erfahrener Kommunalpolitiker mit Führungsqualitäten, so Landtagskandidatin Bianca Tröge, beides bringe Pauluhn (49) mit.

Seit seiner Schulzeit sei er in der Kommunalpolitik an verschiedenen Wohnorten aktiv. In seinem Berufsleben – Offizier, Bauleiter, Projektleiter und derzeit Bauamtsleiter – habe er stets in einer Führungsverantwortung gestanden und hatte weitreichende Entscheidungen zu treffen. In drei Jahren Tätigkeit bei den Stadtbetrieben Kitzingen GmbH als Projektleiter für das Aqua Sole und über drei Jahren als Stadtbaumeister in Kitzingen wisse Pauluhn, wie eine Verwaltung „tickt“.

Heiß begehrt

Der Kitzinger OB-Sessel ist heiß begehrt: Amtsinhaber Siegfried Müller (UsW), sein Stellvertreter Klaus Christof (KIK) und Astrid Glos (SPD) sind bereits offiziell nominiert. An diesem Montag (19 Uhr, Bayernheim) folgt die CSU als Nummer vier mit Stefan Güntner.

Amtlich ist inzwischen auch, dass Bündnis 90/Die Grünen keinen eigenen OB-Kandidaten aufstellen werden. „Die von uns ins Auge gefassten Kandidaten haben aus persönlichen oder beruflichen Gründen abgesagt“, teilt Grünen-Sprecher Heiner Schmidt nach der Kreisversammlung mit.

In der Pressemeldung heißt es weiter, ob die Partei einen Kandidaten einer anderen Partei unterstütze, werde erst entschieden, wenn alle Bewerber bekannt sind.