Die etwa fünf Quadratmeter großen Platten waren mit einem braun-roten Anstrich versehen und wurden auf einer Länge von etwa 15 Metern verteilt in den Spurrillen eines Flurweges, berichtet die Polizei. Als Tatzeitraum wird das Wochenende vom 30. August bis 03. September vermutet. Da es sich um asbesthaltiges Material handeln könnte, musste es umgehend von einer Fachfirma entsorgt werden. Der Tatort liegt in einem Wasserschutzgebiet.

Asbest ist eine in Gesteinen vorkommende natürliche mineralische Faser. Durch mechanische Bearbeitung spleißt sie sich zu immer feineren, mit bloßem Auge nicht mehr sichtbaren, Fasern auf. Diese können durch die Atemwege in die Lunge gelangen und dort schwere Erkrankungen hervorrufen. Eine gesundheitliche Gefährdung von Asbest tritt nach heutigem Wissensstand lediglich durch Einatmen der in der Luft schwebenden Fasern über die Atemwege auf. Demnach ist die Wasserqualität nicht beeinträchtigt.

Der Täter hat sich allerdings selbst in große Gefahr begeben, als er diese Platten zerkleinert hat. Um sachdienliche Hinweise wird unter der Telefonnummer 0931/457-2251 bei der Wasserschutzpolizei Würzburg gebeten.