KITZINGEN

Armin Uhl sorgt mit Podestsprung für ein Novum

Der Abteilungsleiter gewann als erster KSV-Gewichtheber eine Medaille bei den Deutschen Meisterschaften
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Die Geehrten und Verantwortlichen beim Neujahrsempfang des KSV Kitzingen (von links): Waltraud Blendow, Vorsitzender Harald Sauf, Katharina Fischer, Axel Dietsch, Erika Amend, Armin Uhl, Claudia Sauf, Erich Geier, Norbert Graber, Karl-Heinz Schwenkert und Boxer-Abteilungsleiter Maik Dressler. Foto: Foto: Hartmut Hess

Die Gewichtheber des Kraftsportvereins (KSV) Kitzingen haben in ihrer Vereinsgeschichte von bald 125 Jahren schon viele Medaillengewinner gefeiert. Auch Armin Uhl holte im Jugendbereich einige Titel, verdiente sich den Deutschen Jugendmeistertitel und wurde einst in den Bundeskader berufen.

Doch das alles war nichts gegen seinen kürzlich gefeierten Erfolg, denn als erster männlicher KSV-Heber holte er eine Bronzemedaille auf einer Deutschen Meisterschaft der Aktiven, das bedeutete für den Albertshöfer den größten Erfolg seiner Laufbahn und ein Novum in den Vereinsannalen des KSV.

„Ganz besondere Ehre für mich“

Der 26-Jährige belohnte sich im November vergangenen Jahres in Speyer in der Klasse bis 85 Kilogramm mit einer tollen Vorstellung, die ihm die Bronzemedaille bescherte. Dabei musste er nur den hoch favorisierten Weltmeisterschafts- und Olympiateilnehmern Tom Schwarzbach und Nico Müller den Vortritt lassen.

„Das ist eine ganz besondere Ehre für mich“, bekannte Vorsitzender Harald Sauf als er beim Neujahrsempfang Armin Uhl, der 2017 auch Bayerischer Meister wurde, mit dem KSV-Zinnbecher ehrte und ihm zudem einen Kinogutschein überreichte.

Neben Armin Uhl verdienten sich mit Katharina Fischer eine der jüngsten Heberinnen im Verein und mit Karl-Heinz Schwenkert der älteste KSV-Heber noch einen Zinnbecher. Sie stand bei der Süddeutschen Meisterschaft im Mehrkampf der Schülerinnen ganz oben auf dem Siegerpodest und gewann mit der Bayernauswahl den zweiten Platz auf nationaler Ebene. Senior Karl-Heinz Schwenkert grüßte als Bayerischer Meister und erkämpfte sich bei den Deutschen Meisterschaften die Bronzemedaille.

Treue Mitglieder geehrt

Beim Neujahrsempfang ehrte Harald Sauf auch treue Mitglieder, wobei der verhinderte Georg Kramer mit 60 Jahren Mitgliedschaft ganz oben auf der Liste rangierte. Unter den Anwesenden war Erich Geier mit einem halben Jahrhundert im KSV das treueste Mitglied. Er ist der letzte im Verein, der der 1989 aufgelösten Judo-Abteilung angehörte und er bekam jetzt die BLSV-Treuenadel in Gold. Ein sehr verdientes Mitglied ist der 2015 zum Ehrenmitglied ernannte Norbert Graber. Er durfte die BLSV-Treuenadel für 40 Jahre entgegen nehmen und geht bisweilen heute noch an die Hantel.

Er hielt die KSV-Fahnen auch als Kampfrichter hoch und wirkte unterstützend als Sportwart in der Gewichtheber-Abteilung. Unter den zwölf Geehrten war mit Claudia Sauf auch die Gattin des Vorsitzenden, der verriet, „dass ich nicht ganz unbeteiligt war, dass Claudia vor 25 Jahren den Weg zur Fitnessabteilung fand“, so der Vorsitzende. Harald Sauf freute sich, dass der Neujahrsempfang als Nachfolge-Veranstaltung für die Jahresabschlussfeier auch in zweiter Auflage bei den Mitgliedern gut ankam, wie es die Resonanz im Gasthaus „Körbla“ ausdrückte.

Jahreshauptversammlung im Februar

Neu ist beim KSV auch, dass die Jahreshauptversammlung nicht mehr wie seit Jahrzehnten am Dreikönigsfeiertag stattfindet, sondern in ein paar Wochen am 9. Februar (Beginn 19.30 Uhr) in der Walter-Schneider-Sporthalle.

Die Geehrten sind: Georg Kramer (60 Jahre), Erich Geier (50 Jahre), Norbert Graber, Axel Dietsch (40 Jahre), Claudia Sauf, Erika Amend, Ute Butz, Waltraud Blendow, Renate Holzmann (25 Jahre),Christoph Will, Christine Wolf, Paul Wolf (15 Jahre).

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