KITZINGEN

Arbeitsplätze, die mit Leben erfüllt sind

Zum Jahresende werden bei den Mainfränkischen Werkstätten stets Mitarbeiter für langjährige Betriebszugehörigkeit geehrt. Winfried Rau ist schon seit 35 Jahren bei den Werkstätten für behinderte Menschen beschäftigt; Ingrid Neubert und Renate Rauch arbeiten dort seit 30 Jahren. Außerdem wurden Mitarbeiter für zehn, 20 und 25 Jahre ausgezeichnet. Die Arbeitsjubilare bekamen Urkunden und Geldpräsente.
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Ehrungen: Bei den Mainfränkischen Werkstätten feierten 19 Mitarbeiter Jubiläen (im Bild mit Werkstattleiter Günter Müller). Sie wurden geehrt und bekamen Urkunden und Präsente. Foto: Foto: ALBERt, MAINFRÄNKISCHE WERKSTÄTTEN

Zum Jahresende werden bei den Mainfränkischen Werkstätten stets Mitarbeiter für langjährige Betriebszugehörigkeit geehrt. Winfried Rau ist schon seit 35 Jahren bei den Werkstätten für behinderte Menschen beschäftigt; Ingrid Neubert und Renate Rauch arbeiten dort seit 30 Jahren. Außerdem wurden Mitarbeiter für zehn, 20 und 25 Jahre ausgezeichnet. Die Arbeitsjubilare bekamen Urkunden und Geldpräsente.

Insgesamt beschäftigen die Mainfränkischen Werkstätten über 230 Mitarbeiter mit Behinderung je nach Anforderungen in der Region Kitzingen an verschiedenen Standorten. In der Floßhafenstraße in Kitzingen kümmern sich 160 Männer und Frauen in verschiedenen Arbeitsgruppen um Verpackungs- und Montagearbeiten für Firmen aus dem Landkreis Kitzingen. Für die Weltfirma Braun arbeiten zwei Arbeitsgruppen für die Produktion von Dampfgarern für den internationalen Markt, teilen die Mainfränkischen Werkstätten mit. In der Schreinerei werden Holzbausätze und Holzkisten für Firmen hergestellt.

Aufgrund der hohen Nachfragen an täglichen Essen in Schulen und Kindergärten musste die Zentralküche vergrößert und umgebaut werden; bis zu 4000 Essen am Tag werden bei den „Mainfränkischen“ gekocht. Die Reinigungsgruppe in Kitzingen ist für die tägliche und jährliche Grundreinigung in der Werkstatt und im Wohnheim zuständig und verantwortlich. Im Mainfrankenhof in Schwarzenau werden Kartoffeln und Karotten für die Gastronomie und Privathaushalte verarbeitet.

Die Abteilung Aktenvernichtung ist in der Region Kitzingen, Würzburg, Schweinfurt und Main-Spessart täglich unterwegs und sammelt bei diversen Kunden nach Wunsch und Bedarf Akten, die dann zur Unkenntlichkeit vernichtet werden.

Außerdem haben die „Mainfränkischen“ die Landschaftspflegegruppe, die an Außenbereichen vor Firmen und bei Privatleuten eingesetzt wird. Je nach Vereinbarung kann auch Winterdienst erledigt werden.

Für die Mitarbeiter mit Behinderung ist es wichtig, Tagesstrukturen und Beschäftigungsmöglichkeiten anzubieten, damit die sozialen Kontakte und die Gemeinschaftsfähigkeit gewährleistet sind, so die Mitteilung an die Presse. Gerade in der jetzigen wirtschaftlichen Situation sei es wichtig, einen Arbeitsplatz zu haben, der mit Leben erfüllt und sicher ist.

Bei der Feier gratulierten Werkstattleiter Günter Müller, Elternbeiratsvorsitzende Gertrud Reining, Rainer Fries (Werkstattrat) und Lebenshilfe-Geschäftsführer Manfred Markert den Geehrten.

Ehrungen Mitarbeiter der Mainfränkischen Werkstätten:

für 10 Jahre Stefan Roßmann, Cornelia Lorey, Gisela Dümmler, Heinz Käppel, Franziska Krambeck, Timo Müller, Thomas Reichert, Irma Riss, Eva-Maria Stürmer und Bernd Helbig;

für 20 Jahre Ingrid Brückner und Bernhard Lorey;

für 25 Jahre Brigitte Schmitt, Gabriele Jäger, Oswald Wunderling (Gruppenleiter) und Margit Kirstein (Köchin);

für 30 Jahre Ingrid Neubert und Renate Rauch sowie

für 35 Jahre Winfried Rau.

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