KITZINGEN

Arbeitslosenzahl ist gestiegen

Die Arbeitlosenquote im Landkreis Kitzingen ist im Dezember im Vergleich zum Vormonat um 0,3 auf 3,3 Prozent gestiegen. Das lag nach Angaben der Agentur für Arbeit an saisonalen Einflüssen und ausbleibenden konjunkturellen Einflüssen.
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Arbeitslos
Den Gang zum Arbeitsamt fürchten zunehmend viele Deutsche, die Angst um ihre Jobs haben. Foto: Peter Endig

Die Arbeitlosenquote im Landkreis Kitzingen ist im Dezember im Vergleich zum Vormonat um 0,3 auf 3,3 Prozent gestiegen. Das lag nach Angaben der Agentur für Arbeit an saisonalen Einflüssen und ausbleibenden konjunkturellen Einflüssen.

Will heißen: Diese Entwicklung ist für das Jahresende nicht ungewöhnlich. Das zeigt auch der Blick aufs Vorjahr, im November 2012 (2,8 Prozent) waren weniger Frauen und Männer arbeitslos gemeldet als im Dezember 2012 (3,2 Prozent). Der Anstieg um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet, dass sich die Zahl um 67 auf 1615 Arbeitslose erhöht hat, das sind 123 mehr als im November.

Der Bestand an freien Stellen ist im Dezember um 21 auf 362 gesunken. Vor einem Jahr waren noch 26 Stellen zu vergeben. Deutlicher ist der Unterschied beim Vergleich des ganzen Jahres. Seit Januar wurden 1678 freie Stellen gemeldet, eine Abnahme von 657 im Vergleich zu 2012.

Erwartungen dämpfen

Dennoch bewertet die Agentur für Arbeit den regionalen Arbeitsmarkt als „robust“. Er habe sich trotz konjunktureller Widrigkeiten behauptet. Mit einer Quote von 3,2 Prozent (9140 Arbeitslose) liegt die Region (Landkreise Kitzingen, Würzburg und Main-Spessart) um 0,1 Prozent (480 Arbeitslose) über der von November.

Eugen Hain, Chef der Agentur für Arbeit Würzburg, warnt vor zu hohen Erwartungen für 2014. Er verweist auf die fränkische Lebensweisheit „Sei dankbar, wenn’s im neuen Jahr, so wird wie es im alten war“ und erinnert daran, dass in der Region nicht wenige Arbeitsplätze „im Feuer“ stünden. Gleichwohl sei die Region gut aufgestellt.

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