KITZINGEN

Arbeitslosenquote bei drei Prozent: Höchster Rückgang im Landkreis

Der Landkreis Kitzingen verzeichnete gegenüber März den höchsten Rückgang an Arbeitslosen. Mit 1430 Betroffenen wurden fast zwölf Prozent weniger gezählt als im Vormonat. Die Quote sank um 0,4 Prozentpunkte auf exakt drei Prozent, teilt die Agentur für Arbeit in ihrem Monatsbericht mit.
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Bundesagentur
Wenn man lange arbeitslos ist bekommt man eine bestimmte Summe vom Staat. Dieses Geld nennt sich Hartz IV.

Der Landkreis Kitzingen verzeichnete gegenüber März den höchsten Rückgang an Arbeitslosen. Mit 1430 Betroffenen wurden fast zwölf Prozent weniger gezählt als im Vormonat. Die Quote sank um 0,4 Prozentpunkte auf exakt drei Prozent, teilt die Agentur für Arbeit in ihrem Monatsbericht mit.

Ein Rückgang um 0,2 Prozentpunkte auf 2,7 Prozent errechnete sich für den Landkreis Würzburg (2410 Personen; Veränderung: minus 5,1 Prozent). Zum Vergleich: Um 0,1 Prozentpunkte verringerte sich die Quote im Landkreis Main-Spessart. Eine Arbeitslosenquote von 2,6 Prozent wurde auf der Basis von 1860 Arbeitslosen ermittelt. Im März waren es noch rund 100 oder fünf Prozent mehr. Entgegen dem allgemeinen Trend entwickelte sich der Arbeitsmarkt in der Stadt Würzburg. Die Quote stieg um 0,1 Prozentpunkte auf genau fünf Prozent. Das entsprach einem Plus von 2,4 Prozent oder rund 80 Personen.

Die Zahlen für Kitzingen im Detail: Die Arbeitslosigkeit hat sich von März auf April um 187 auf 1426 Personen verringert. Das waren 16 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im April 3,0 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 3,4 Prozent. Dabei meldeten sich 486 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 47 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 679 Personen ihre Arbeitslosigkeit (-11).

Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 2233 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 250 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 2244 Abmeldungen von Arbeitslosen (-357). Der Bestand an Arbeitsstellen ist im April um 32 auf 453 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 60 Arbeitsstellen weniger. Arbeitgeber meldeten im April 238 neue Arbeitsstellen, sechs mehr als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 782 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das eine Abnahme von 60, heißt es zum Abschluss der Pressemitteilung.

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