GROßLANGHEIM

Arbeit wichtiger denn je

„Mit einem solch starken Verband im Rücken kann man mit manchem Urteil besser umgehen“, so lobte Bürgermeister Karl Höchner am Sonntag die Arbeit des VdK.
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Der stellvertretende Kreisvorsitzende des VdK-Kreisverbandes Helmut Schleyer gratulierte in Großlangheim zahlreichen Mitgliedern zur Ehrung: (von links) Renate Fleischmann, Christine Lutz, Ursula Helmer, Hermann Sterk, Arthur Schmitt, Marcus Ritzler, Willi Habermann, Vorsitzender Ernst Hart und Josef Schmitt. Foto: Foto: Regina Sterk

„Mit einem solch starken Verband im Rücken kann man mit manchem Urteil besser umgehen oder dagegen angehen. Ein gesunder Mensch weiß gar nicht, wovon wir hier reden“, so lobte Bürgermeister Karl Höchner am Sonntag die Arbeit des VdK.

In Großlangheim fand die Hauptversammlung des Ortsverbandes statt und der Vorsitzende Ernst Hart macht klar, dass die Hilfe, der Sozialverband im Großen leistet, genauso vor Ort wichtig ist. So gehört etwa der Besuch bei Alten oder Kranken, die das Haus nicht mehr verlassen können, fest zur Arbeit des Ortsverbandes. Renate Fleischmann ist nicht nur die Kassiererin des Ortsverbandes sondern führt eben auch diese Besuche durch. Dabei überbringt sie auch Grüße von der Gemeinde, der Bürgermeister bedankte sich deshalb für ihr Engagement.

Stabile Mitgliederzahlen

168 Mitglieder zählt der Ortsverband derzeit, damit sind die Zahlen einigermaßen stabil, wie der Vorsitzende erklärte. Was ihm ein bisschen Sorge bereitet, ist die Frage, wie der Verband vor allem seinen älteren Mitgliedern gerecht werden kann. So wurde etwa der Ausflug nicht gut angenommen und Ernst Hart fragte sich, wie man es schaffen könne, dass Mitglieder auch künftig zu Veranstaltungen kommen können. Und zwar durchaus im wörtlichen Sinne, also mit barrierefreien Zugängen.

Umso mehr zeigte er sich erfreut, dass die Sammlung „Helft Wunden heilen“ zugunsten des Verbandes noch mit einem guten Ergebnis durchgeführt werden könne. Renate Fleischmann meldete rund 1000 Euro, die gespendet worden waren. Davon bleibt etwa die Hälfte im Ort, der Rest wir an Kreis- und Landesverband abgeführt. Das Geld wird dringend gebraucht, das machte auch der stellvertretende Kreisvorsitzende Helmut Schleyer klar. Die Hilfe, die der Verband seinen Mitgliedern leistet, wird unter anderem davon finanziert. Gegen hunderte Urteile wurden Einsprüche eingelegt und in vielen Fällen konnte geholfen werden. „Obwohl wir in einem Sozialstaat leben, ist die Arbeit des VdK wichtiger denn je“, zog Ernst Hart Bilanz.

Ehrungen

Folgende Mitglieder wurden am Sonntag für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt: Für zehn Jahre Wille Habermann, Lydia Dorbert, Margret Geißler, Hermann Klühr, Richard Lindner, Christine Lutz, Ramona Münch, Manfred Reinlein und Marcus Ritzler. Für 25 Jahre Johannes Häfner, Ursula Helmer, Hermann Sterk, Arthur Schmitt und Renate Fleischmann. Seit 30 Jahren ist Josef Schmitt dabei.

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