Kitzingen

Applaus für den neuen Barfußpfad

Der Wildpark Sommerhausen hat eine neue Attraktion und benachteilgte Jugendliche eine Chance, sich für den Arbeitsmarkt vorzubereiten: Der neue Sinnespfad ist fertig.
Artikel drucken Artikel einbetten
Projekt Aplaus: Von April bis Juli arbeiteten und werkelten Jugendliche im Alter von 14 bis 26 Jahren, um für die Besucher des Wildparks Sommerhausen einige neue Attraktionen zu bauen.

Von April bis Juli arbeiteten und werkelten Jugendliche im Alter von 14 bis 26 Jahren, um für die Besucher des Wildparks Sommerhausen einige neue Attraktionen zu bauen. Gemeinsam betreuten der Kitzinger Verein Aplawia und die Umweltstation Tierpark Sommerhausen Jugendliche und junge Menschen beim Projekt Aplaus.

Der im vergangenen Jahr entstandene Sinnespfad wurde erweitert. Im Mittelpunkt stand der Fühl- und Tastsinn. Barfußpfad, Fühlkästen und Massagerollen warten nun auf die Besucher, die auf Infotafeln auch noch etwas über die Sinneswahrnehmungen bei heimischen Tieren erfahren können.

Das Projekt hatte zum Ziel, benachteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch den Erwerb von Softskills eine nachhaltige Zugangsmöglichkeit zum Arbeitsmarkt zu erschließen. Teamwork, soziale Kompetenz und respektvoller Umgang miteinander wurden durch gemeinschaftliches Arbeiten ausgebildet und verstärkt. Gleichzeitig wurde den jungen Menschen ermöglicht, ihr Umweltbewusstsein zu entwickeln beziehungsweise auszubauen und sich für einen umweltbewussten und nachhaltigen Lebensstil zu entscheiden.

Die Zusammenarbeit im Team fand der 17-jährige Yannick bereichernd, während Marcel aus Kitzingen betont, was er gelernt hat: „Ich werde in Zukunft versuchen, umweltbewusster zu leben: Öfter mit dem Rad fahren und auch mal gebrauchte Sachen kaufen.“

Unterstützt wurden die Kooperationspartner Aplawia und Umweltstation Tierpark Sommerhausen durch regionale Handwerksbetriebe. Die Fühlkästen entstanden mit Hilfe von Schreiner Peter Fürst aus Darstadt. Die Arbeiten für die Massagerollen wurden bei Metallbau Duran Wagner in Marktsteft vorgenommen.

Das durchgeführte Projekt ist Teil des „Weltaktionsprogramm als Chance: Bildung für nachhaltige Entwicklung trifft Jugendsozialarbeit“ und wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz.



Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.