LESERFORUM

Antrag geht über Dornheim hinaus

Zum Artikel „Vorerst keine Stolpersteine“ vom Samstag, 17. Januar: Der Artikel suggeriert, ich wäre zu einer Stellungnahme nicht bereit gewesen. Es handelte sich um eine öffentliche Stadtratssitzung, der normale Bürger hat als Zuhörer kein Rederecht. Mir wurde vom Ratsgremium das Wort nicht erteilt.
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Der Artikel suggeriert, ich wäre zu einer Stellungnahme nicht bereit gewesen. Es handelte sich um eine öffentliche Stadtratssitzung, der normale Bürger hat als Zuhörer kein Rederecht. Mir wurde vom Ratsgremium das Wort nicht erteilt. Offensichtlich wünscht sich Herr Eike Lenz von mir ein Statement.

Die Vielzahl an Argumenten für Stolpersteine sprengt den Rahmen eines kompakten Leserbriefs. Ich bin aber jederzeit zu einem fairen Dialog bereit, mit ihm selbst oder in einer der nächsten Stadtratssitzungen. Das von Herrn Lenz benannte Schild warb nicht für Stolpersteine, es war der Hinweis darauf, dass mein Antrag sich auf alle Gemeindeteile Iphofens bezog, nicht nur auf Dornheim.

Eingangs des Tagesordnungspunktes „Jüdische Gemeinde Dornheim“ im Iphöfer Stadtrat erklärte Bürgermeister Josef Mend, ihm sei mein entsprechender Antrag nicht bekannt gewesen. Bei der Bürgerversammlung in Dornheim 2014 habe ich im Teilbereich „Wünsche und Anträge“ diesen Antrag gestellt. Das vollbesetzte Schützenhaus war Zeuge. Ich beschränke mich heute darauf, als Einzelperson den Pressevertreter Eike Lenz zu benennen.

Stefan Lenzer
97346 Iphofen-Dornheim

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