VOLKACH

Antrag auf Tempo 30 in Krautheim

Alle Volkacher Ortsteile, einschließlich Köhler und dem Weiler Öttershausen, werden für das Förderprogramm zum Ausbau der Breitbandversorgung in das Kumulationsgebiet aufgenommen.
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Tempo 30-Schild. Foto: Foto: Peter Rauch

Alle Volkacher Ortsteile, einschließlich Köhler und dem Weiler Öttershausen, werden für das Förderprogramm zum Ausbau der Breitbandversorgung in das Kumulationsgebiet aufgenommen. Mit diesem Beschluss des Stadtrats am Montagabend machte die Stadt den zweiten von zwölf Schritten, die gesamte Stadt mit schnellem Internet und das über Glasfaserkabel zu versorgen. Ausgenommen ist nur ein Bereich rund um die Vermittlungsstelle in der Stadt, da hier die Versorgung mit schnellem Internet bereits umgesetzt ist. Im nächsten Schritt erfolgt die Markterhebung, wenn alles gut läuft, kann der Ausbau Ende 2015 erfolgen. Um das Gebiet für die Netzbetreiber interessanter zu machen, arbeiten die drei Gemeinden der VG zusammen.

Weitere Punkte der Ratssitzung:

• Bis zum Straßenausbau soll die Geschwindigkeit in der Ortsdurchfahrt in Krautheim auf Tempo 30 reduziert werden. Einen entsprechenden Antrag will die Stadt beim Straßenbauamt stellen, da vor allem klappernde Kanaldeckel bei höheren Geschwindigkeiten erheblichen Lärm verursachen.

• Für den Kreisverkehr gibt es nun einen Bepflanzungsplan, der mit Straßenbauamt und Stadtgärtnerei abgesprochen ist. Krönung ist ein Kunstfelsen; einen massiven Stein hätte die Behörde nicht genehmigt.

• Bänke sind etwas Schönes, stellte Bürgermeister Peter Kornell fest und rief die Bürger zu Spenden dafür auf.

• Um die Parksituation vor allem während der Bauarbeiten in der Hauptstraße zu entlasten, wird auf der Fläche der ehemaligen Gleisanlage am Alten Bahnhof ein provisorischer Parkplatz mit rund 40 Stellflächen für Autos entstehen. Die Kosten dafür betragen 18 564 Euro, die Stellflächen sollen schon zum Weinfest zur Verfügung stehen.

• Der Bauausschuss befürwortete gegen eine Stimme den Neubau eines Einfamilienhauses durch Tina Braun. Entgegen dem Bebauungsplan darf das Haus ein Pultdach und eine andere Firstrichtung haben. Noch einmal beschäftige den Ausschuss das Bauvorhaben von Verena Bonn und Eugen Becker, An der Landleite 23. Keine Bedenken gab es gegen eine Mansardwand und eine Verkleinerung des Abstands zu den Weinbergen auf zehn Meter.

• Grundsätzliche Zustimmung gab es zur Bauvoranfrage von Hans-Jürgen Kraus und Hans-Georg Bienert in der Escherndorfer Straße 7 in Astheim. Die Grundstücksteilung dazu wird befürwortet, wenn der nördliche Weg auf vier Meter verbreitert wird und die Bauwerber entlang der Escherndorfer Straße der Stadt einen Grundstücksstreifen für eine spätere Verbreiterung des Gehwegs abtreten.

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