Albertshofen

Anlieger zahlen keine Ausbaubeiträge

Der wohl interessanteste Punkt des Abends war laut Albertshofens Bürgermeister Horst Reuther die Erneuerung der Friedrich-Hiller-Straße.
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Albertshofen
Blick über den Main auf Albertshofen. Foto: Klaus Hofmann

Jetzt kommen wir zum heute wohl interessantesten Punkt des Abends, der Erneuerung der Friedrich-Hiller-Straße", meinte Albertshofens Bürgermeister Horst Reuther am Dienstag in der Sitzung des Gemeinderats. Entsprechend gut war die Ratssitzung von den interessierten Bürgern besucht. Was für die Bürger wichtig war zu hören: Für sie fallen keinerlei Ausbaubeiträge an. Es könnten auf den einzelnen Grundstücksbesitzer nur Kosten zukommen, wenn sich herausstellen würde, dass der Hausanschluss auf ihrem Grundstück erneuert werden müsste.

Der Bürgermeister erläuterte, dass vor der Sanierung der Straße eine aktuelle Video-Kanalbefahrung durchzuführen, denn in Zuge des Straßenbaus werden auch die Wasserleitungen und Abwasserkanäle saniert oder erneuert werden. Da die Gemeinde keine Straßenausbaubeiträge mehr von den Bürgern erheben darf, hofft Horst Reuther auf Zuschussgelder aus dem staatlichen Topf der FAG-Mittel oder aus der Richtlinie für Zuwendungen zu wasserrechtlichen Vorhaben (RZWas).

Der Gemeinderat kann auf jeden Fall wieder auf die Dienste ihres Ratsmitglieds und Baufachmanns Klaus Richter setzen, der sich bereit erklärt hat, alle Ausschreibungsarbeiten und Bauüberwachung zu leisten. Dadurch spart sich die Gemeinde einiges an Planungskosten, was sich schon im vergangenen Jahr beim Bau des Radwegs gezeigt hatte. "Ist schon fertig", verbesserte Klaus Richter den Bürgermeister als er sagte, dass der Fachmann als erstes einen Planungsschritt erledigen werde. Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung, die Zuschussanträge für die Mittel aus RZWas und FAG vorzubereiten. Horst Reuther vermutete, dass die Baustelle kommendes Jahr über die Bühne gehen wird.

Weitere Themen im Rat waren:

Die Flurwege Oberer und Unterer Grundweg sind marode und bedürfen einer Sanierung. Die Wege erstrecken sich über rund eineinhalb Kilometer. Horst Reuther rechnete anhand der Massen und der Angebote der letzten Straßenausbauten des vergangenen Jahres hoch, dass mindestens 150 000 Euro im Haushalt vorzusehen sind. Die Ausschreibung soll so aussehen, dass die Firmen die Arbeiten in den Jahren 2019 oder 2020 durchführen können.

Die Gemeinde unterstützt auch in diesem Jahr den Kitzinger Tierschutzverein mit einem Zuschuss von einem Euro pro Einwohner.

Der Gemeinderat begrüßte den Antrag des Brauchtumsvereins zum Setzen einer Hülse als Loch für den Mainbaum, der künftig auf der Mainwiese aufgestellt werden soll.

"Die Bücherei im Bauhof wird gut angenommen", legte Horst Reuther dar und erläuterte, dass im vergangenen Jahr 1381 Medien ausgeliehen wurden, davon 2000 Mal Jugendliteratur.

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