MARKTBREIT

Angebote für alle Altersklassen

Die AWO (Arbeiterwohlfahrt) im Kreis Kitzingen hat 736 Mitglieder, davon sind 435 Personen weiblich und 473 über 60 Jahre alt. Darüber informierte der Kreisvorsitzende Gerald Möhrlein die Delegierten aus den neun Ortsverbänden bei der Kreiskonferenz im Haus der Senioren in Marktbreit.
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Die AWO (Arbeiterwohlfahrt) im Kreis Kitzingen hat 736 Mitglieder, davon sind 435 Personen weiblich und 473 über 60 Jahre alt. Darüber informierte der Kreisvorsitzende Gerald Möhrlein die Delegierten aus den neun Ortsverbänden bei der Kreiskonferenz im Haus der Senioren in Marktbreit.

Im Bericht der AWO über die Versammlung sind eine ganze Reihe von Aktivitäten genannt. Ursula Seibt hat zusätzlich zum Strickcafé „Schick mit Strick“ einen Stricktreff in Kitzingen in der Würzburger Straße eröffnet. Freitags von 14 bis 16.30 Uhr treffen sich Jung und Alt zum Stricken und zu Gesprächen bei einer Tasse Kaffee oder Tee.

Mit Unterstützung des Ortsvereins Mainstockheim und der Gardesporttanzgruppe des JTSC Dettelbach beteiligte sich der Kreisverband am Nachbarschaftsfest (Fest der Kulturen) in Kitzingen. Die AWO hat das Ortsjugendwerk Bimbach mit 260 Euro und die AWO-Gärtnerei mit 800 Euro unterstützt.

Politische Stellungnahme bezog der Kreisverband zu den Themen Ausbildungszuschüsse in der Altenpflege, Mitarbeitergesundheit, Betreuungsgeld, Fachkräftemangel und Förderung von Ganztagsangeboten.

Rund 100 Helfer

In den Ortsvereinen engagieren sich rund 100 ehrenamtliche Helfer. Schwerpunkt vor Ort ist die Seniorenarbeit. Seniorenclubs und Seniorentanzclubs treffen sich regelmäßig. Kitzingen, Repperndorf, Marktbreit und Wiesentheid verfügen über eigene Räume. Von Weihnachtsfeiern über Faschingsfeiern und Sommerfesten gibt es ein reichhaltiges Angebot. Weit über 1500 Bürger werden dadurch betreut. Zusätzlich bieten die Ortsvereine Ausflüge sowie Besichtigungen, Schafkopfturniere und monatliche Treffen zu bestimmen Themen bis hin zu Kulturveranstaltungen an. Auch der Kinderbetreuung widmen sich Vereine vor Ort.

Die Ortsvereine leisten darüber hinaus Hilfestellung im Einzelfall. So werden Besuche in Seniorenheimen, Geburtstagsbesuche, Besuche bei Behinderten und Nachbarschaftshilfen durchgeführt.

Die Vorsitzende des Kreisjugendwerks, Eva-Maria Hoffart, berichtete über jugendpolitische Bildung bei der AWO. Ziel war, Themen der Politik jungen Menschen nahe zu bringen und zu erklären, wie sich die Bundespolitik auf Jugendliche im Landkreis Kitzingen auswirkt.

Schüler zur Wahl gebeten

Das Kreisjugendwerk hat mit Unterstützung durch Sandra Hahn von der Koordinierungsstelle für Ehrenamt – WirKT – zwei Wahllokale im Landkreis angeboten, in Kitzingen und Bimbach. Der Kreisjugendring hatte im Vorfeld alle Schulen informiert und mit Jugendlichen Bundestagswahl gespielt. Obwohl der Rücklauf an diesem zweiten Schultag nach den Ferien im September relativ gering war, haben mit Unterstützung der Schulen am Kitzinger Gymnasium, und in Bimbach 120 Kinder und Jugendliche gewählt – eine höhere Wahlbeteiligung als im Bundesdurchschnitt. Die jüngste Wählerin war sieben Jahre alt, der älteste Wähler 17, heißt es in der Mitteilung der AWO. Auch wenn ihre Stimme keinen Einfluss auf die realen Bundestagswahlen hatte, wählten sie sehr wohl überlegt und studierten vorher noch einmal die Wahlprogramme.

15 Fahrten, teilweise zusammen mit Ortsvereinen, wurden im Jahr 2013 mit 942 Teilnehmern durchgeführt, berichtete die stellvertretende Vorsitzende und Reiseleiterin Margarete Herold. Das Angebot richtet sich an alle – auch Nicht-Mitglieder.

Gerald Möhrlein teilt außerdem mit, dass mit Margarete Herold und Alfred Kümmel zwei Mitglieder des Kreisverbands im Bezirksverband vertreten sind. Möhrlein ist stellvertretender Vorsitzender und Vorsitzender des Bildungswerks der AWO Unterfranken.

Die stellvertretende Einrichtungsleiterin im Kitzinger Wilhelm-Hoeger Haus, Manuela Huber, berichtete zudem über die Kosten der Pflege in einer stationären Einrichtung.

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