NENZENHEIM

Andreas Mulfinger gestorben

Andreas Mulfinger aus Nenzenheim ist am Freitag im Alter von 91 Jahren gestorben. Mulfinger war ein politisches Urgestein der Stadt Iphofen.
Artikel drucken Artikel einbetten
Andreas Mulfinger Foto: Archiv-Foto: Timo Lechner

Andreas Mulfinger aus Nenzenheim ist am Freitag im Alter von 91 Jahren gestorben. Mulfinger war ein politisches Urgestein der Stadt Iphofen und Träger der Bürgermedaille der Stadt, deren Zweiter Bürgermeister er von 1990 bis 1996 war.

Bereits von 1975 bis 1995 fungierte der Träger des Bundesverdienstkreuzes als Dritter Bürgermeister. In seiner Heimatgemeinde Nenzenheim war Andreas Mulfinger von 1978 bis 1996 Stadtteilreferent.

Als Kulturaufseher im ehemaligen Landkreis Scheinfeld war Mulfinger für viele Projekte in der Natur zuständig. Unter anderem war er maßgeblich an der Flurbereinigung rund um Krassolzheim beteiligt.

Starkes ehrenamtliches Engagement

In seiner Heimat Nenzenheim hat sich Andreas Mulfinger ehrenamtlich stark engagiert: Von 1954 bis 1984 war er stellvertretender Vorsitzender der Soldatenkameradschaft, von 1964 bis 1986 Kommandant der Feuerwehr, deren Vorsitzender er ab 1967 zusätzlich war und der seine große Leidenschaft gehörte. Erst vor drei Wochen wurden Mulfinger und einigen Feuerwehrkameraden, die gemeinsam den Feuerwehrverein gegründet hatten, für ihren Einsatz geehrt.

Sein Amt als Gemeinderat in Nenzenheim bekleidete Mulfinger von 1960 bis 1985. Nicht zu vergessen sind seine Leistungen für die Dorferneuerung in Iphofens größtem Stadtteil und sein Engagement bei der Gründung des Vereins Bauern- und Handwerkermuseum Mönchsondheim, zu deren Gründungsmitgliedern er 1975 gehörte. Mulfinger hinterlässt die Tochter Marlinde sowie die beiden Söhne Hans und Friedrich.

Andreas Mulfinger wird am Dienstag, 20. März, um 14.30 Uhr in Nenzenheim beerdigt.

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.