Seit 2007 hat die Gemeinde Rüdenhausen einen fertigen Bebauungsplan für das Areal Leyersmühle. Die 14 Bauplätze an der Straße nach Feuerbach sind erschlossen und liegen baureif da. Anders lief es in der Siedlung Am Goldbrunnen, die am Ortsausgang in Richtung Abtswind liegt. Die Plätze dort gingen relativ schnell weg, derzeit ist dort nur noch ein Bauplatz frei, der sich in privater Hand befindet.

Um die Flächen an der Leyermühle attraktiver zu machen, hat nun der Gemeinderat einige Lockerungen des Bebauungsplanes vorgesehen. Warum die Bauplätze an der Leyermühle bislang kaum Interessenten anlockten, sei nicht so recht zu erklären, meinte Bürgermeister Gerhard Ackermann.

Warten, dass jemand baut

Für zwei Plätze liegen Reservierungen vor, weitere sollen möglichst bald folgen. „Wir warten darauf, dass dort endlich mal jemand baut“, sagte Bürgermeister Gerhard Ackermann. Das würde wohl Stück für Stück weitere Interessenten anlocken, so die Hoffnung der Gemeinderäte.

Nun schlug das Gremium einige Lockerungen des bisherigen Bebauungsplanes vor. So sollen dort auch Häuser mit zwei Vollgeschossen genehmigt werden, bei der Dachneigung und bei manch anderen Punkten will die Gemeinde weniger restriktiv sein. Das Landratsamt muss die Eingaben noch absegnen.

Außerdem Themen in der Sitzung des Gemeinderats:

• Bürgermeister Ackermann informierte über die Ergebnisse der Sitzung des Vorstandes zur Unternehmensflurbereinigung. Hier wurde vor allem das Wege- und Gewässernetz Rüdenhausens behandelt. Einige Wege sollen verbessert werden, hieß es da. Gedacht ist unter anderem an die Verbindung von der Wiesenbronner Straße zur Pulvermühle oder an den Verbindungsweg von der Casteller zur Greuther Straße. Zur Planung von Rückhalteflächen bei starken Regenfällen findet demnächst ein Ortstermin mit dem Ingenieurbüro statt.

• Weiter teilte Bürgermeister Ackermann mit, dass am Dienstag, 18. März, eine Besprechung zum nächsten Bauabschnitt der Umgehungsstraße stattfindet. Hier beraten sich die Vertreter der Behörden mit den Grundeigentümern.

• Außerdem gab Bürgermeister Ackermann die Informationen aus der Sitzung des Abwasserzweckverbandes Schwarzacher Becken weiter, zu welchen ja Rüdenhausen gehört. Die Schlussrechnung für die Sanierung des Rückhaltebeckens bei Rüdenhausen betrug 216 569 Euro, was 34 053 Euro mehr sind, als kalkuliert waren. Es fielen zusätzliche Arbeiten an, die nicht vorgesehen waren.